Wer sein Geld in Wohnungen und Häusern anlegen will und durch Vermietung auf ein Einkommen hofft, tut gut daran, nicht in Großstädten nach Immobilien zu suchen. Nach Informationen der Online-Datenbank Geomap für Immobilienmarktrecherchen lohnen sich Wohnimmobilien in ländlichen Regionen und mittelgroßen Städten besonders.

Niedriger Kaufpreis und stabile Miete bringen Gewinn

Nach einer Auswertung von rund vier Millionen Kauf- und Mietangeboten profitieren Wohnungsbesitzer im Vogtland mit einer Rendite von 8,77 Prozent am stärksten um Bundesdurchschnitt. Hier sei der Gewinn den Daten nach im Vergleich zum Vorjahr um rund sieben Prozent gestiegen – so viel wie sonst nirgendwo.

Generell stellen Landkreise aus Mittel- und Ostdeutschland die Spitzenplätze: So gehören auf Platz zwei Mansfeld-Südharz (8,47 Prozent) und auf Platz drei das Altenburger Land (8,33 Prozent) zu den renditestärksten Landkreisen für Wohnungs- und Hausbesitzerbesitzer. Auch insgesamt werden die Top Ten von thüringischen und Kreisen aus Sachsen-Anhalt dominiert. Als mögliche Gründe werden die verhältnismäßig niedrigen Kaufpreise bei stabiler Mietnachfrage genannt.

Hohe Kaufpreise schmälern Rendite bei Großstadt-Wohnungen

Ganz anders die Lage in den deutschen Großstädten: Obwohl die Mieten hier vergleichsweise sehr hoch sind, bleiben die Gewinne für die Immobilienbesitzer oft niedrig. Der Grund: Die ursprünglichen Kaufpreise sind meist sehr hoch. Damit fällt die Rendite in Hamburg (3,03 Prozent), München (3,08 Prozent), Frankfurt am Main (3,29 Prozent) und Berlin (3,33 Prozent) am niedrigsten aus.

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