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Auf einer Event-Bühne sprachen Bushido und Anna-Maria Ferchichi über ihre Ehekrise und Sarah Connors stille Vermittlerrolle.

Bushido (47) und seine Frau Anna-Maria Ferchichi (44) haben am Dienstag auf der OMR in Hamburg über die schwerste Phase ihrer Ehe gesprochen - und über die Person, die dem Rapper in dieser Zeit unerwartet zur Seite stand. Im Live-Podcast "MayWay" mit Tanja May erzählte Bushido, dass es ausgerechnet Sarah Connor (45), die Schwester seiner Ehefrau, gewesen sei, die ihn während der Trennung Ende 2025 aufgefangen habe. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Die Phase nach dem Bruch beschrieb der Musiker als emotionalen Tiefpunkt. Er habe damals allein in Dubai gelebt und parallel als Juror bei "DSDS" vor der Kamera gestanden - eine Doppelbelastung, die ihm zu schaffen gemacht habe. Sieben Therapiesitzungen pro Woche habe er in dieser Zeit wahrgenommen. Über die Trennung selbst zu sprechen, falle ihm bis heute schwer, sagte er auf der Bühne.

Sarah Connors Rolle als Vermittlerin

Während Bushido sich gegenüber dem Umfeld weitgehend abschottete, blieb der Kontakt zu seiner Schwägerin bestehen. Connor habe sich regelmäßig nach seinem Befinden erkundigt und zwischen den Eheleuten vermittelt. Eine Geste habe ihn besonders berührt: Die Sängerin habe ihm aus Berlin ein Foto seines eigenen Tour-Plakats mit dem Schriftzug "Alles wird gut" geschickt. Das rechne er ihr hoch an, sagte der Rapper auf der Bühne.

Anna-Maria Ferchichi schilderte aus ihrer Sicht, dass die Veränderung ihres Mannes bereits Jahre zuvor begonnen habe. Als 2021 eines der Drillinge des Paares schwer erkrankte, habe Bushido einen Tiefpunkt erreicht und sei in eine Depression gerutscht. Seither arbeite er kontinuierlich mit einer Therapeutin. Auch der Tod seiner Mutter, die 2013 an Krebs starb, prägt den Musiker bis heute.

Neuanfang in Grünwald

Inzwischen lebt die Familie mit ihren acht Kindern in Grünwald bei München. Aus dem öffentlichen Leben hat sich Bushido weitgehend zurückgezogen. Er bezeichnete sich auf der Bühne des Digital-Festivals selbst als "Rentner" und beschrieb einen geregelten Familienalltag: morgens Espresso, dann die Kinder zur Schule fahren. Anna-Maria Ferchichi sprach davon, dass das Paar nach 15 Jahren und acht gemeinsamen Kindern erstmals "auf Augenhöhe" angekommen sei.

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