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Blake Lively und Schauspielkollege Baldoni sollten sich eigentlich am 18. Mai vor Gericht treffen. Nun die Einigung. Lively hatte zuvor eine Niederlage erlitten.

In den USA ist es oft üblich, dass man sich vor Prozessen außergerichtlich einigt. Aber in dem Fall der Schauspielerin Blake Lively und ihrem Kollegen Justin Baldoni sah es lange nicht danach aus, dass die beiden noch eine Übereinkunft finden könnten. Nun aber – zwei Wochen vor ihrem Gerichtstermin am 18. Mai – wurde doch eine Vereinbarung geschlossen. Damit endet der Streit um die Dreharbeiten der beiden für den Film „Nur noch ein einziges Mal – It Ends With Us“. 

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben ihre Anwälte die Einigung kurz vor Prozessbeginn bestätigt. „Das Endprodukt, der Film „It Ends With Us" ist eine Quelle des Stolzes für uns alle“, heißt es darin. Man sei stolz darauf, damit Opfern und Überlebenden von häuslicher Gewalt geholfen zu haben. Und weiter: „Wir räumen ein, dass der Prozess mit Schwierigkeiten verbunden war, und erkennen an, dass die von Frau Lively geäußerten Bedenken es verdient haben, gehört zu werden. Wir bleiben fest entschlossen, Arbeitsplätze frei von Fehlverhalten und unproduktiven Arbeitsumgebungen zu gewährleisten.“ Man habe die „aufrichtige Hoffnung, dass dies einen Abschluss ermöglicht und allen Beteiligten erlaubt, konstruktiv und in Frieden nach vorn zu blicken – einschließlich eines respektvollen Umgangs im Netz.“

War Blake Lively Opfer einer Schmierkampagne?

Die Details der Einigung sind bislang nicht bekannt. In der Regel werden solche Verträge in den USA unter Verschluss gehalten und gelangen nur selten an die Öffentlichkeit. Im April hatte ein Richter zehn von Livelys Klagepunkten abgewiesen – dazu gehörte auch der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs durch Justin Baldoni während der Dreharbeiten. Weiter vor Gericht verhandelt werden sollte allerdings, ob Lively Opfer einer Schmierkampagne durch ihren Kollegen geworden sei.

Die Auseinandersetzung zwischen Lively und Baldoni hatte im Dezember 2024 begonnen. Da hatte die Schauspielerin Baldoni, der ihr Co-Star in dem Film war, in einer Beschwerde beim California Civil Rights Department geklagt, er habe sie sexuell belästigt. Außerdem warf sie ihm vor, er habe gemeinsam mit seiner Produktionsfirma eine Kampagne organisiert, um ihren Ruf zu schädigen.

Baldoni hat immer alle Vorwürfe geleugnet – und im Gegenzug Lively auf 400 Millionen Schadenersatz verklagt. Diese Klage wurde abgewiesen. Lively sagte, sie habe etwa 300 Millionen Dollar verloren, weil sie die Labels „Bully“ und „böses Mädchen“ in sozialen Netzwerken bekommen habe. 

akr
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