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Charles und Camilla sind in den USA angekommen. Vor der Reise sorgte eine kuriose Flaggen-Panne in Washington für Aufsehen.

König Charles III. (77) und Königin Camilla (78) sind am Montagnachmittag (27. April) gegen 14.30 Uhr Ortszeit auf der Joint Base Andrews im US-Bundesstaat Maryland gelandet. Damit hat der mit Spannung erwartete viertägige Staatsbesuch des britischen Königspaars in den Vereinigten Staaten begonnen.

Camilla trug bei der Ankunft einen neuen rosafarbenen Mantel von Dior. Daran befestigt: eine besonders symbolträchtige Brosche, die Union Jack und Stars and Stripes vereint. Das mit Rubinen, Smaragden und Diamanten besetzte Schmuckstück war Königin Elizabeth II. (1926-2022) im Oktober 1957 vom damaligen New Yorker Bürgermeister Robert F. Wagner überreicht worden - während ihres ersten Staatsbesuchs in den USA als Königin.

Roter Teppich und kuriose Flaggen-Panne

Eine Militärkapelle spielte beim Empfang die beiden Nationalhymnen, Soldaten von Army, Navy und Air Force standen Spalier. Zwei Kinder britischer Diplomaten- und Militärfamilien überreichten kleine Sträuße. Anschließend stieg das Königspaar in eine Wagenkolonne von 29 Fahrzeugen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind besonders streng - nicht zuletzt, weil am Samstagabend ein Schütze beim White House Correspondents' Dinner das Feuer auf US-Präsident Donald Trump und Mitglieder seiner Regierung eröffnet hatte.

Für eine kuriose Pannen-Geschichte sorgten drei Tage vor der Ankunft Mitarbeiter des städtischen Verkehrsdepartments. Wie das US-Magazin "People" berichtet, hatten sie an einer Hauptstraße zunächst australische Flaggen aufgehängt. Diese tragen im oberen linken Eck ebenfalls den Union Jack.

Bienenstöcke und Tee im Weißen Haus

Vom Flughafen ging es direkt weiter ins Weiße Haus, wo Donald Trump und First Lady Melania Trump das Königspaar persönlich empfingen. Auf dem Programm stand zunächst kein offizielles Staatsprotokoll, sondern ein Rundgang durch die Bienenanlage auf dem Südrasen, gefolgt von einer Tasse Tee. Für Charles und Camilla dürfte das Thema vertraut sein - beide sind passionierte Hobby-Imker. Während die königlichen Bienenstöcke in Highgrove die Form klassischer britischer Bauwerke haben, sind die Stöcke des Weißen Hauses Miniaturen des Präsidentensitzes selbst.

Rede vor dem Kongress, Besuch am Ground Zero

Die zentralen Programmpunkte stehen erst noch bevor. Charles wird beim Staatsbankett im East Room sprechen und vor dem US-Kongress eine Rede halten - als erst zweiter britischer Monarch überhaupt. Seine Mutter Königin Elizabeth II. war die erste. Anschließend reist das Paar nach New York, wo Charles die Gedenkstätte am One World Trade Center besucht und an einem Empfang für The King's Trust teilnimmt. Die Reise endet in Virginia, wo das Königspaar in einem Nationalpark an einer "Block Party" zu Ehren des US-Jubiläums teilnimmt. Im Anschluss reist es weiter nach Bermuda - Charles' erster Besuch in einem britischen Überseegebiet als König.

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