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Alle vier Jahre schreibt die Fußball-WM noch vor ihrem Beginn tragische Geschichten. Die Rede ist von Weltstars, die kurzfristig ausfallen.

Nur noch 49 Tage - dann beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Herren in Mexiko, Kanada und den USA. Für die weltweiten Fans noch reichlich Zeit, um sich auf das Turnier und die mögliche Anreise vorzubereiten, oder wahlweise den Ausbau des Heimkinos voranzutreiben. Manch ein Fußballprofi wird dagegen frustriert bis besorgt auf die wenigen Tage blicken, die zwischen dem Hier und Jetzt und der Turniereröffnung am 11. Juni liegen. Einige verletzte Superstars bangen derzeit akut um ihre Teilnahme, andere wissen bereits, dass es für sie nicht reichen wird - und wieder andere sind zwar kerngesund, müssen aber trotzdem mit dem Sofa vorliebnehmen.

Traurige Gewissheit

Aus deutscher Sicht besonders bitter: Serge Gnabry (30), der sich zuletzt in bestechender Form beim FC Bayern München befand und gar nicht aus der Startelf wegzudenken war, fällt definitiv aus. "Was den WM-Traum mit der deutschen Nationalmannschaft angeht... Der ist für mich leider vorbei. Wie der Rest des Landes werde ich die Jungs von zu Hause aus unterstützen", gab der geknickte Offensiv-Akteur unlängst bei Instagram bekannt. Er verletzte sich schwer an den Adduktoren und wird bis zum Turnier nicht mehr fit.

Ein noch härterer Ausfall könnte aber die Spanier ereilen. Mit seinen gerade einmal 18 Jahren gilt Lamine Yamal als der größte Hoffnungsträger des Teams. Entsprechend viel hatte sich auch der Barcelona-Profi für seine erste WM-Teilnahme vorgenommen. Ob daraus etwas wird, gilt derzeit zumindest als fraglich: Ausgerechnet nach einem Strafstoß, den er auch sicher verwandelte, sackte das Megatalent zu Boden und hielt sich den Oberschenkel. Die Schmerzen waren daraufhin zu groß, Yamal musste ausgewechselt werden. Seither bangt die gesamte spanische Fußballnation, wie schwer die Verletzung wohl ist und ob die Zeit bis zum 11. Juli reichen wird.

Ersten Untersuchungen nach sei die Verletzung zwar schwer und die Saison für Yamal gelaufen, man gehe aber dennoch davon aus, dass er es gerade noch rechtzeitig zur WM zurück in den Kader schaffen könnte. Wie fit er dann wirklich für das kräftezehrende Turnier ist, steht aber natürlich in den Sternen.

Auch diese Stars fallen wie Gnabry sicher aus

Ganz sicher wird die erfolgreichste Fußball-Nation auf einen großen Star verzichten müssen. Brasiliens Seleção, die als einziges Team fünf Mal die WM gewinnen konnte, wird ohne Real-Madrid-Profi Rodrygo (25) antreten. Der Angreifer erlitt Anfang März in einem Ligaspiel einen Kreuzbandriss im rechten Knie sowie einen Riss des Außenmeniskus und wird aufgrund der schweren Verletzung noch viele Monate pausieren müssen.

Auf einen Hoffnungsträger im Sturm muss auch das französische Team verzichten. Der ehemalige Goalgetter von Eintracht Frankfurt, Hugo Ekitiké (23), mauserte sich zuletzt unter Nationalcoach Didier Deschamps (57) zur treffsichern Stammkraft. Im Viertelfinale der Champions League schied jedoch nicht nur sein Verein Liverpool FC gegen PSG aus, Ekitiké erlitt in dem Spiel einen Achillessehnenriss und musste daraufhin seinen WM-Traum begraben.

Noch Hoffnung für England-Star?

Etwas Resthoffnung herrscht derweil beim englischen Nationalspieler Jack Grealish (30). Bereits im Januar zog er sich einen Ermüdungsbruch im linken Fuß zu und musste operiert werden. Die laufende Premier-League-Saison ist damit auf jeden Fall für Grealish gelaufen, höchstwahrscheinlich wird es auch nicht für die Weltmeisterschaft reichen.

Topfit und trotzdem nicht dabei

Doch es gibt auch jene Superstars, die derzeit voll bei Kräften sind und trotzdem nicht zur WM reisen dürfen. Schlichtweg, weil sich ihre Nationen nicht für das Turnier qualifiziert haben. Darunter zum Beispiel der ehemalige Topstürmer von Borussia Dortmund und Bayern München, Robert Lewandowski (37). Die Polen scheiterten denkbar knapp in der WM-Qualifikation an Schweden und sind daher zum Zuschauen verurteilt - womöglich war es die letzte Chance für eine WM-Teilnahme des 37-Jährigen.

Eine ganze Schar an Topstars schaut derweil in Bella Italia in die Röhre. Völlig unerwartet scheiterte Italien an Bosnien-Herzegowina und fährt zum dritten Mal in Folge nicht mit zur WM. Größen wie Gianluigi Donnarumma, Federico Chiesa, Alessandro Bastoni und Co. haben folglich unfreiwillig spielfrei im Sommer.

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