Prinz Harry trat in Washington bei einem Datenschutz-Kongress auf - kurz bevor sein Vater König Charles die USA besuchen wird.

Prinz Harry (41) hat sich in Washington, D.C. öffentlich zu Wort gemeldet - und das zu einem Thema, das ihm und seiner Frau Meghan (44) seit Jahren am Herzen liegt. Am Dienstag sprach der Herzog von Sussex beim Global Summit der International Association of Privacy Professionals (IAPP) in der US-Hauptstadt. Die Konferenz gilt als das weltweit größte jährliche Treffen von Fachleuten für digitale Verantwortung, Datenschutz, KI-Governance und Cybersicherheitsrecht. Harry nahm im Rahmen der Veranstaltung an einem Gespräch teil und war dort auf der Bühne zu sehen.

Das Engagement bei einem Datenschutz-Kongress kommt nicht von ungefähr: Harry und Meghan haben das Thema Online-Sicherheit und digitale Verantwortung zu einem zentralen Pfeiler ihrer philanthropischen Arbeit gemacht, seit sie 2020 von ihren royalen Pflichten in Großbritannien zurückgetreten sind. Erst vergangene Woche hatten beide ein gemeinsames Statement veröffentlicht, in dem sie ein wegweisendes Urteil gegen YouTube und Meta lobten.

Vater und Sohn auf unterschiedlichen Spuren

Harrys Washington-Besuch fiel auf denselben Tag, an dem der Buckingham-Palast offiziell ankündigte, dass König Charles (77) und Königin Camilla (78) Ende April die USA besuchen werden. Der Staatsbesuch soll vom 27. bis 30. April auf Einladung von US-Präsident Donald Trump (79) stattfinden.

Der hatte das Treffen auf Truth Social angekündigt: "Melania und ich freuen uns anzukündigen, dass Ihre Majestäten, der König und die Königin des Vereinigten Königreichs, für einen historischen Staatsbesuch vom 27. bis 30. April in die Vereinigten Staaten kommen werden." Geplant sei ein Festbankett im Weißen Haus am Abend des 28. April. Anlass ist das 250-jährige Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit.

Auch der britische Palast kündigte den Staatsbesuch via Social Media an: "Auf Anraten der Regierung seiner Majestät und auf Einladung des Präsidenten der Vereinigten Staaten werden der König und die Königin einen Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten von Amerika unternehmen. Das Programm Ihrer Majestäten würdigt die historischen Verbindungen und die heutigen bilateralen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA und steht ganz im Zeichen des 250. Jahrestags der amerikanischen Unabhängigkeit."

Kein Treffen zwischen Vater und Sohn

Dass der Staatsbesuch des Königs zu einem Wiedersehen mit Harry führen könnte, gilt allerdings als ausgeschlossen. Wie ein Insider dem US-Magazin "People" erklärte, sei bei einem Staatsbesuch jede Minute verplant. "Harry weiß, wie es ist, und würde unter diesen Umständen auch nicht darum bitten", wird der Insider zitiert.

Harry und Meghan leben seit ihrem Abschied aus Großbritannien mit den gemeinsamen Kindern Prinz Archie (6) und Prinzessin Lilibet (4) in Kalifornien.

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