Bei seiner offiziellen Saudi-Arabien-Reise trifft William junge Fußballerinnen und besucht lokale Großprojekte.

Prinz William (43) ist seit Montag auf einem offiziellen dreitägigen Besuch in Saudi-Arabien.

Nun besuchte der britische Thronfolger im Rahmen seines Aufenthaltes das Training junger Fußballerinnen in der saudischen Hauptstadt Riad. Er schaute bei der Übungseinheit zu und tauschte sich anschließend mit den Athletinnen über ihre Erfahrungen im Sport aus.

Frauen durften in dem Land bis 2018 keine Sportveranstaltungen in Stadien besuchen, auch Sportunterricht für Mädchen wurde erst 2017 eingeführt.

Prinz William hat große Affinität zum Fußball

Dass ausgerechnet Fußball im Zentrum des zweiten Tages seines Besuchs steht, ist kein Zufall: William ist Schirmherr des englischen Fußballverbands und nutzt seine Rolle oft, um den Sport als verbindendes Element hervorzuheben.

Zuvor schenkte William am Montag dem Kronprinzen von Saudi-Arabien Mohammed bin Salman ein England-Fußballtrikot, das bereits von England-Kapitän Harry Kane (32) getragen wurde.

Auf dem Fußballplatz beschränkte sich William nicht auf die Zuschauerrolle - stattdessen stieg er ins Training mit ein. Er schoss einen Elfmeter, den er sicher verwandelte. Zugegebenermaßen stand aber auch niemand im Tor.

Zwischen Visionen und Teilhabe

Am Dienstag besuchte Prinz William zudem ein E-Sports-Turnier in Riad und erkundete einen Abschnitt des 135 Kilometer langen Sports Boulevard, einem Netzwerk aus Sportanlagen, Grünflächen sowie Rad- und Wanderwegen, das auch für den Earthshot Prize in puncto Umweltschutz nominiert wurde.

Dort sprach er mit Anwohnern, die das Stadtentwicklungsprojekt nutzen, darunter Reem Alrowaili und ihre siebenjährige Tochter Eliana Mufti. Alrowaili, 43, berichtete: "Ich habe die alten Zeiten erlebt, in denen wir nichts tun durften. Jetzt bin ich wirklich froh für meine Tochter, dass sie ein gutes, besseres Leben haben wird".

Frage zu Epstein-Skandal wurde nicht beantwortet

Ein Reporter fragte Prinz William am Rande des Fußballplatzes in Riad zweimal: "Inwieweit glauben Sie, dass die königliche Familie im Fall Epstein genug getan hat?"

Ob der Prinz die Frage aus der Entfernung überhaupt hörte, ist unklar. Er reagierte nicht darauf.

William und Kate hatten am Montag erstmals öffentlich zu dem Skandal Stellung genommen. Sie erklärten, sie seien "zutiefst besorgt" über die neuesten Enthüllungen und ihre Gedanken seien bei den Opfern.

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