Ein Streit mit einem Produzenten ließ George Clooney an sein Karriereende glauben. Doch stattdessen öffnete ihm der Vorfall eine neue Tür.

George Clooney (64) hatte Angst, dass seine Karriere vorzeitig enden würde. Im Interview mit dem "W Magazine" verriet er, dass er sich einst gegen einen ausführenden Produzenten gewehrt hatte. "Ich war die dritte oder vierte Geige in einer TV-Show und musste gehen. Ich dachte, das wäre das Ende meiner Karriere", erinnerte sich Clooney zurück. Damals sei er seit zehn Jahren im Schauspielgeschäft tätig gewesen.

"Ich war zwar nicht in der Machtposition, aber ich ließ mir nicht gefallen, so angesprochen zu werden. Ich sagte ihm, er solle aufhören." Zunächst sei er angeschrien worden, dann habe er zurückgeschrien. "Es ist immer noch fraglich, ob ich gefeuert wurde oder gekündigt habe", ergänzte er. Doch der Streit brachte ihm auch seinen nächsten Job ein. Ein Bekannter habe davon erfahren und ihn zu einem Vorsprechen eingeladen. Das führte zu einer Pilotfolge - seine Karriere war gerettet.

Kein Karriereende in Sicht

Auch nach vier Jahrzehnten in der Filmbranche ist von einem Karriereende des Schauspielstars keine Spur. Erst im November erschien die Tragikomödie "Jay Kelly". Zudem stehen für 2026 mehrere Projekte an. Clooney wird in "Ocean's 14", dem vierten Film der "Ocean's"-Hauptreihe, wieder Danny Ocean verkörpern. Nach fast zehn Jahren kehrt er in die Rolle zurück. Zudem wirkt er in der Filmfortsetzung der Serie "Call My Agent!" mit, die ebenfalls 2026 erscheinen soll.

Trotz der vielen beruflichen Verpflichtungen versucht Clooney, eine Balance zwischen Berufs- und Privatleben zu finden. "Wenn man aufhört zu arbeiten, verliert man seinen Platz in der Gesellschaft", erklärte er im Interview mit "USA Today". Doch es sei wichtig, sich Zeit für seine Liebsten zu nehmen. "Amal und ich neigen beide dazu, uns darauf zu konzentrieren, Dinge zu erreichen", so Clooney. Inzwischen seien sie jedoch "viel besser darin geworden", Zeit mit den Kindern Ella und Alexander zu verbringen.

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