Jeder vierte Autofahrer in Deutschland erledigt gelegentlich berufliche Aufgaben im Auto. 15 Prozent führen sogar komplexere Tätigkeiten wie das Nachrichtenschreiben oder die Teilnahme an Videokonferenzen durch, wie eine Umfrage des Reifenherstellers Continental ergeben hat. In vielen Fällen dürften sie dabei gegen Verkehrsregeln verstoßen, häufig unbewusst. Denn nur 59 Prozent der Befragten geben an, die Vorgaben für die Nutzung elektronischer Geräte im Auto genau zu kennen. Der Rest hat maximal eine grobe Vorstellung davon. 

Klare Nutzungsvorgaben

Die rechtliche Situation ist allerdings klar geregelt. Elektronische Geräte dürfen am Steuer nur genutzt werden, wenn sie nicht aufgenommen oder gehalten werden müssen und eine Sprachsteuerung verwendet wird. Andernfalls ist die Nutzung nur bei vollständig ausgeschaltetem Motor erlaubt, eine Start-Stopp-Automatik reicht nicht aus. Bei Verstößen drohen je nach Situation bis zu 228,50 Euro Bußgeld, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein Monat Fahrverbot. 

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