Chinesischer Auto-Konzern offen für gemeinsame Produktion mit deutschen Herstellern
Der exportstärkste chinesische Autokonzern, Chery, gibt sich bereit für den weiteren Aufbau von Produktionsstätten in Europa – auch zusammen mit deutschen Autoherstellern. „Lokalisierung ist fester Teil unserer Strategie“, sagte der für die Europa-Expansion zuständige Vorstand von Chery International, Zhu Shaodong, WELT AM SONNTAG im chinesischen Wuhu. Er verwies auf weltweit mehr als 20 Fabriken. Seit zwei Jahren baut Chery ein ehemaliges Nissan-Werk in Spanien um.
„Wir werden sicher in der Zukunft noch mehr Produktion in Europa aufbauen. Wir sind dabei sehr offen für lokale Partner: Händler, Zulieferer und sogar Hersteller“, sagte Zhu.
Chery startet mit seinen Marken Omoda und Jaecoo
Er zeigte sich dabei offen auch für die Idee, ein Werk zusammen mit einem deutschen Hersteller zu betreiben. Eine konkrete Ankündigung gebe es allerdings noch nicht. „Aber alles ist möglich. Das sehen wir in unserer Heimat: Ein deutsches Unternehmen wie Volkswagen plant mit seinen hiesigen Partnern, seine Werke in China zu einem Exportstandort zu machen. Warum sollten wir als chinesisches Unternehmen nicht etwas Ähnliches in Europa umsetzen?“, sagte Zhu.
Volkswagen-Chef Oliver Blume hatte zuletzt nicht ausgeschlossen, Werke in Deutschland durch chinesische Marken auszulasten. Chery startet derzeit mit seinen Marken Omoda und Jaecoo auf dem deutschen Markt.
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