„Wir müssen unser Geschäftsmodell grundlegend verändern“ – VW-Gewinn bricht um 28 Prozent ein
Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist im ersten Quartal um mehr als ein Viertel eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Konzernergebnis nach Steuern in den Monaten Januar bis März um 28,4 Prozent von 2,186 Milliarden Euro auf 1,564 Milliarden Euro gesunken, teilte Europas größter Autobauer in Wolfsburg mit.
Der Umsatz sank um zwei Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte VW. Analysten hatten zuvor mit einem Umsatz von 77,6 Milliarden Euro und einem Nettogewinn von 1,732 Milliarden Euro gerechnet.
Finanzchef Arno Antlitz sagte, das Unternehmen habe im ersten Quartal Fortschritte erzielt. So sei der Auftragseingang gestiegen, die China-Strategie komme voran und die Kosten seien um fast eine Milliarde Euro reduziert worden.
Dennoch liege die Marge auch um Sondereffekte bereinigt auf einem viel zu niedrigen Niveau. Deswegen reichten die geplanten Kostensenkungen nicht aus. „Wir müssen unser Geschäftsmodell grundlegend verändern und strukturelle, nachhaltige Verbesserungen erzielen.“
Krise bei Deutschlands Autobauern
Bereits am Mittwoch hatten die deutschen Autobauer ernüchternde Zahlen vorgelegt. Bei Porsche ging der Gewinn nach Steuern um fast 25 Prozent auf 391 Millionen Euro zurück.
Auch Mercedes-Benz startete zum Jahresstart mit einem Gewinnrückgang. Allerdings fiel der Rückgang weniger deutlich aus als in den vorherigen Quartalen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres sank das Konzernergebnis um 17,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sackte dieses von 1,73 Milliarden Euro auf 1,43 Milliarden Euro ab.
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