Medienbericht: ADAC plant starke Erhöhung der Mitgliedsbeiträge
Wie die „Welt“ berichtet, wäre die aktuell geplante Beitragserhöhung des Automobilclubs ADAC die höchste in der Geschichte des 123 Jahre alten Vereins. Beschlossen werden soll die Preiserhöhung nach Informationen von „Welt“ auf der ADAC-Hauptversammlung am 23. Mai. Gelten sollen die neuen Preise aber erst ab 2027. Es wäre der erste Anstieg der Mitgliedsbeiträge seit sechs Jahren.
Der ADAC wolle konkrete Zahlen nicht bestätigen. Eine Sprecherin sagte der „Welt“ aber, dass vor allem hohe Energie- und Personalkosten dem ADAC zu schaffen machten. Auch Ersatzteile sowie Abschlepp- und Werkstattdienste seien teurer geworden. Eine Beitragsanpassung sei notwendig, „um Leistungen für Mitglieder in dieser hohen Zahl und mit der gewohnten hohen Qualität zu erbringen.“
Der ADAC erhielt im Januar 60.000 Kündigungen
Besonders Premium-Mitglieder müssten die Zähne zusammenbeißen: Hier könnte sich der jährliche Beitrag für eine Person von 139 auf 174 Euro erhöhen. Das ist ein Anstieg von mehr als 25 Prozent. Ähnlich bei den Basis-Mitgliedern: Sie sollen angeblich künftig 64 statt 54 Euro zahlen, also rund 18 Prozent mehr. Für sogenannte Plus-Mitgliedschaften stiegen die Preise mutmaßlich um mehr als 21 Prozent von 94 auf 114 Euro. Die Zahlen stammten aus internen ADAC-Dokumenten, die der „Welt“ vorlägen.
Vor diesem Hintergrund rechne der Automobilclub nach „Welt“-Informationen mit einer erhöhten Kündigungsquote. Insgesamt prognostiziere der ADAC jedoch sowohl für das laufende Jahr als auch für 2027 steigende Mitgliedszahlen.
Es wäre bereits das zweite Mal im Jahr 2026, dass sich der Verein bei seinen Mitgliedern unbeliebt macht. Bereits im Januar haben circa 60.000 gekündigt. Grund waren die Äußerungen des „Verkehrspräsidenten“ Gerhard Hillebrand. Er hatte höhere Benzinpreise für Verbrenner öffentlich befürwortet. Viele ADAC-Mitglieder verurteilten dies als Verrat an den Interessen von Autofahrern, denn die Mehrheit von ihnen fährt Verbrenner.
Quelle: „Welt“
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