Schneller mit dem Zug nach Polen - mehr Verbindungen geplant
Deutschland und Polen streben kürzere Reisezeiten auf wichtigen Bahnstrecken zwischen beiden Ländern an. Die Schienenverbindungen sollen ausgebaut werden. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und der polnische Infrastrukturminister Dariusz Klimczak unterzeichneten in Warschau eine entsprechende Vereinbarung, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte.
Ziel sei es, die Zahl der Personen- und Güterverbindungen zu erhöhen und die Reisezeiten auf den wichtigsten Strecken zu verkürzen - genannt wurden Warschau–Berlin, Krakau–Breslau–Zielona Góra–Berlin, Danzig–Stettin–Berlin sowie Przemyśl–Krakau–Breslau–Leipzig.
Eine Zugfahrt von Leipzig nach Krakau zum Beispiel dauert derzeit 7 Stunden und 30 Minuten.
Korridore für Schnellzüge
Außerdem soll das Potenzial geplanter Hochgeschwindigkeitsprojekte analysiert werden. Dabei gehe es um die Korridore Warschau–Posen–Berlin, Warschau–Breslau–Leipzig–Frankfurt am Main sowie Warschau–Breslau–Prag–München.
Schnieder sagte, mit der Vereinbarung werde das Fundament für eine zukunftsgerechte Förderung des Bahnverkehrs mit Polen gelegt. "Wir wollen die Schiene zum Rückgrat unserer gemeinsamen Wirtschaftsregion machen und damit nicht zuletzt auch Europas Verteidigungsfähigkeit stärken." Laut Klimczak lag die Zahl der Bahnreisenden zwischen Polen und Deutschland im vergangenen Jahr bei rund 1,2 Millionen.
dpa- Warschau
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