Nach US-Angriff – Chinesische Supertanker drehen ohne Öl vor Venezuela um
Zwei unter chinesischer Flagge fahrende Supertanker sind auf dem Weg nach Venezuela umgekehrt und steuern nun zurück nach Asien, wie am Montag aus Schiffsdaten des Anbieters LSEG hervorging. Sie sollten in dem lateinamerikanischen Land Rohöl laden, das zur Begleichung von Schulden bestimmt war.
Die US-Regierung hatte vergangene Woche eine Vereinbarung über zwei Milliarden Dollar zur Ausfuhr von bis zu 50 Millionen Barrel venezolanischen Öls angekündigt. US-Präsident Donald Trump hatte zwar erklärt, China werde nicht von den Öllieferungen aus Venezuela abgeschnitten. Die Volksrepublik hat seit vergangenem Monat jedoch keine Ladungen mehr erhalten. Washington zufolge ist das Embargo gegen das Opec-Land weiter in Kraft.
Die beiden Supertanker „Xingye“ und „Thousand Sunny“ hatten angesichts der US-Sanktionen und der politischen Krise in Venezuela wochenlang im Atlantik geankert und auf Anweisungen gewartet. Die Krise war durch die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro durch die USA ausgelöst worden. Die Schiffe gehören zu einer Gruppe von drei Tankern, die ausschließlich auf der Route zwischen Venezuela und China verkehren.
Mit den Rohöllieferungen begleicht Venezuela seine Schulden bei der Regierung in Peking. Nach der Verhängung von US-Sanktionen gegen den Energiesektor Venezuelas im Jahr 2019 hatte China einen Zahlungsaufschub gewährt und im Gegenzug vereinbart, dass die Schulden durch Rohölladungen getilgt werden.
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