Um den Zugang zu Seltenen Erden und anderen kritischen Rohstoffen wird international hart gerungen. Jetzt gibt es ein Treffen in den USA. Finanzminister Klingbeil macht die deutsche Haltung klar.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil setzt sich vor Gesprächen in Washington für mehr internationale Kooperation bei kritischen Rohstoffen ein. Deutschland und die EU setzten auf einen fairen, regelbasierten und verlässlichen Handel, betonte der SPD-Chef vor seiner Abreise in Berlin. 

Die USA haben Finanzminister mehrerer großer Industriestaaten eingeladen, um über den Zugang zu kritischen Rohstoffen zu beraten. Das sind Stoffe wie Lithium, Kobalt und Seltene Erden, die für Schlüsseltechnologien wichtig sind, deren Versorgung aber von wenigen Ländern wie unter anderem China abhängt. 

"Der Zugang zu kritischen Rohstoffen und verlässliche Lieferketten sind für Wirtschaft und Arbeitsplätze von größter Bedeutung", sagte Klingbeil. "Deutschland hat ein großes Interesse, hier die internationale Kooperation auszubauen, um die Versorgungssicherheit zu stärken, Abhängigkeiten zu verringern und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen sicherzustellen." Wo immer möglich müsse gemeinsam gehandelt werden.

dpa
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