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Collien Fernandes nutzt den Muttertag, um ihre Stimme gegen sexualisierte sowie digitale Gewalt und für Frauen zu erheben.

Der persönliche Fall von Collien Fernandes (44) hat in Deutschland eine dringend notwendige Debatte über digitalisierte sowie sexuelle Gewalt gegen Frauen und über gesetzliche Lücken angestoßen. Sie nutzt auf Instagram den heutigen Muttertag, um weiterhin auf die Probleme aufmerksam zu machen, sich für Änderungen einzusetzen und auf geplante Demos hinzuweisen.

"Rechte statt Rosen!"

Fernandes zieht zu ihrem Aufruf typische Geschenke heran, die viele Mütter in Deutschland heute bekommen haben dürften - und stellt sie dem gegenüber, was sie sich stattdessen zum Muttertag wünscht. "Gewaltfreiheit statt Grußkarten! Bewusstsein statt Blumen! Rechte statt Rosen!", fordert die 44-Jährige.

"Und wir werden erst ruhig sein, wenn es vollbracht ist: Denn das was einer von uns angetan wird, wird uns allen angetan!", erklärt die Moderatorin und Schauspielerin weiter. Nichts davon wolle man mehr schweigend hinnehmen. Sie richtet auch speziell Worte an alle, die glaubten, "es war mal kurz laut und jetzt geht niemand mehr auf die Straße für so einen Mumpitz wie Gleichstellung und gegen patriarchale Gewalt". Fernandes kommt dabei nicht nur auf vergangene Demos zu sprechen, sondern auch auf geplante.

Die Moderatorin fragt: "Und wisst ihr, was jetzt passiert?" Darauf liefert sie prompt die Antwort: "Auch Männer werden laut! Am heiligen Vatertag! WTF!?! Und was machen sie da? Sie demonstrieren! Für Frauen! Und gegen Gewalt an Frauen! Ihr Ziel: Das Ende männlicher Gewalt! Ein gesellschaftliches Umdenken! Und zwar vor allem bei Männern! Denn nur wenn es keine Täter mehr gibt, wird es auch keine Opfer mehr geben!" Fernandes verweist auf geplante Demos in Berlin und Hamburg, die am 14. Mai jeweils ab 14:00 Uhr stattfinden sollen.

Collien Fernandes erhebt Vorwürfe gegen Christian Ulmen

Im März 2026 wurden schwere Vorwürfe bekannt, die Collien Fernandes gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen (50) erhebt. Sie wirft ihm vor, mutmaßlich Fake-Profile im Netz angelegt und pornografische Inhalte verbreitet zu haben. Erstmals ging Fernandes in einem Bericht des "Spiegel" damit an die Öffentlichkeit. Seither gibt es in Deutschland verstärkt eine wichtige Debatte über gesetzliche Lücken unter anderem im Zusammenhang mit Identitätsbetrug im Internet und der Veröffentlichung von pornografischem Material ohne die Zustimmung betroffener Personen. In den meisten Fällen sind Frauen die Opfer. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.

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