Sie spricht offen über ihre Fehlgeburt
Bahar Kizil (37) hat im Podcast "Recall - mit Senna & Bahar" mit ihrer früheren Monrose-Kollegin Senna Gammour (46) über eine Fehlgeburt gesprochen. Dabei gab die Musikerin zunächst sehr persönliche Einblicke in ihren Kinderwunsch: "Ich hätte schon sehr gerne Kinder, aber ich weiß, als Künstlerin habe ich ein sehr unkontrolliertes und unsicheres Leben." Sie wolle erst dann ein Kind, "wenn ich das Gefühl habe, ich kann ihm auch was bieten. Nichtsdestotrotz weiß ich, ich bin 37 Jahre alt, so viel Zeit ist da jetzt nicht mehr, die Uhr läuft eben irgendwann ab."
Dann berichtete die Sängerin, dass sie im vergangenen Jahr schwanger gewesen sei. Zu diesem Zeitpunkt sei sie erst seit Kurzem mit ihrem Freund zusammen gewesen, die Schwangerschaft sei unerwartet gekommen. Kurz darauf sei sie jedoch "krass krank geworden", erzählte Kizil. Sie habe "eine heftige Corona-Mutanten-Welle abbekommen" und sei wochenlang krank gewesen. "Dann habe ich es verloren." Die Fehlgeburt habe sie bemerkt, als Blutungen einsetzten.
"Viele Emotionen im Spiel gewesen"
Sie habe noch einen Auftritt beim "Miss Germany"-Finale absolviert, "dann habe ich schon gemerkt, mir geht es irgendwie nicht gut, meine Hormone waren völlig Wirrwarr", erzählte die 37-Jährige. Sie sei anschließend ins Krankenhaus, wo ihr mitgeteilt worden sei, dass der Embryo nicht weiter gewachsen sei. Die Sängerin habe sich gegen eine Ausschabung und für eine medikamentöse Behandlung entschieden. "Es war hart schmerzhaft, Perioden-Schmerzen und nimm die Mal Tausend", blickte sie auf die Behandlung zurück.
Mental seien viele Emotionen im Spiel gewesen. "Mein Kopf war noch bei: Wow, was, ich bin schwanger, was mache ich. Und zack, bumm, war es auch schon wieder vorbei. Es ging Schlag auf Schlag." Im Nachhinein denke sie: "Vielleicht sollte es damals einfach nicht sein."
Für Podcast-Kollegin Senna Gammour war Kizils Offenheit offenbar ein besonderer Moment. Es sei schön, "dass du sagst, dass du Mutter sein möchtest, das habe ich noch nie von dir gehört", erklärte sie.
Kizil entgegnete, dass dieser Wunsch eigentlich schon lange in ihr sei. Sie sei lange Single gewesen und habe sich durchaus auch vorstellen können, allein Mutter zu werden. "Aber in Deutschland ist das so schwer", sagte sie. Die Hürden - etwa bei Adoptionen oder wegen fehlender finanzieller Unterstützung - seien aus ihrer Sicht schlicht zu hoch.
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