Royal steigt in Formel-E-Auto ein
Am Geburtstag seines Sohnes Prinz Louis (8) hat Prinz William (43) bei einem Besuch des Formel-E-Rennstalls Jaguar TCS Racing im englischen Kidlington in Oxfordshire einen Platz hinter dem Lenkrad eingenommen. Der britische Thronfolger setzte sich dort in einen Entwicklungsboliden, der laut BBC baugleich mit dem aktuellen Einsatzfahrzeug des Teams ist. An seiner Seite: Antonio Felix da Costa (34), Formel-E-Weltmeister des Jahres 2020, der dem Prinzen das Cockpit erklärte.
Für William, der 1,91 Meter groß ist, war das Einsteigen in den engen Wagen offenbar kein einfaches Unterfangen. "Viel Platz für die Beine ist da nicht, oder?", scherzte er beim Hineingleiten in den Sitz. Jack Lambert, Leiter der technischen Integration bei Jaguar TCS Racing, nahm das mit Humor und erklärte hinterher gegenüber der BBC, es sei "großartig" gewesen, den Thronfolger überhaupt im Fahrzeug zu sehen - das Ein- und Aussteigen sei "auf keinen Fall eine leichte Sache".
Scherz über das Ende des Fahrerberufs
Besonders gut gelaunt zeigte sich William im Gespräch mit den jungen Nachwuchsingenieurinnen und -ingenieuren des Teams. Angesichts der rasanten technischen Entwicklungen im Elektrorennsport brachte er ein Szenario ins Spiel, das in der Branche längst diskutiert wird: Könnten menschliche Fahrer irgendwann überflüssig werden? Er habe bereits mit Kollegen gewitzelt, der Fahrer werde wohl "das schwächste Glied" in der Kette. An welchem Punkt man sich entscheide, Fahrer abzuschaffen und stattdessen eine KI einzusetzen, frage er sich, "wir sind davon wohl nicht mehr weit entfernt, oder?"
Inhaltlich schlug der Thronfolger, der für sein Engagement in Umweltfragen bekannt ist, aber schnell wieder den Bogen zu ernsteren Themen. Er erkundigte sich eingehend nach Nachhaltigkeitskonzepten des Rennstalls und bezeichnete die Arbeit der Ingenieure als "unglaublich". Den Entwicklungsboliden selbst nannte er nach der Probefahrt-Simulation schlicht "fantastisch".
Auf seinem Rundgang durch die Teamzentrale traf William auch die 22-jährige Nachwuchsingenieurin Phoebe Russell. Motorsport sei "nicht unbedingt das erste Feld, an das Frauen denken würden, wenn sie in eine Branche einsteigen wollen", habe William ihr gegenüber bemerkt, wie die BBC berichtet. Er wollte wissen, ob es ihr leichtgefallen sei, in diese Welt zu finden - worauf Russell erwiderte: "Überhaupt nicht." Sie habe den Sport durch ihre Kindheit kennengelernt.
Russell selbst zeigte sich im Anschluss sichtlich beeindruckt vom Besuch des künftigen Königs. Dass er sie bat, ihm ihren beruflichen Werdegang zu schildern, habe sie "sehr aufregend" gefunden. Sie hob besonders hervor, wie informiert William über den Sport gewirkt habe und wie konsequent er diesen mit seinem Nachhaltigkeitsengagement verknüpfe.
Zum Abschluss seines Besuchs wünschte William dem Team viel Erfolg für das nächste Rennwochenende. Er freue sich darauf, die Mannschaft fahren zu sehen, und werde die Jaguar-Piloten anfeuern, so der Thronfolger. Laut "Daily Mirror" erklärte William zudem, dass seine drei Kinder "ganz begeistert" von der Führung ihres Vaters durch die Zentrale von Jaguar Racing gewesen seien, und fügte hinzu, dass sie diesen Sport "lieben".
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