Markus Söder hat Richard Gere bei Dreharbeiten in Bayern getroffen. Für den CSU-Chef ein großer Moment, wie er auf Instagram zeigt.

Normalerweise macht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (59) mit politischen Auftritten Schlagzeilen. Jetzt aber teilt der CSU-Chef auf Instagram eine ungewohnte Szene: Söder sitzt neben Hollywood-Legende Richard Gere (76) im Cockpit eines Kleinflugzeugs, beide grinsen entspannt. "Mit diesem Piloten im Flieger kann nichts schief gehen", schreibt der Regierungschef zu dem Bild.

Anlass für die Begegnung sind die Dreharbeiten zum Flugzeug-Thriller "Left Seat", für den Gere und seine Kollegin Michelle Rodriguez (47) derzeit im Freistaat zu Gast sind. Söder besuchte das Set in einer Drehpause und bezeichnete die Begegnung als "sehr nette" Erfahrung. Der Ministerpräsident, der sich auf Instagram als "Cineast und Kinofan" outete, erinnerte an Geres Flugzeug-Rollen in "Ein Offizier und Gentleman" und "Pretty Woman". Auf eine eigene Schauspielkarriere hat er trotzdem keine Lust: "Hollywood ist nichts für mich", scherzte Söder.

Darum geht es in "Left Seat"

Der Film entsteht rund um München - einige Szenen wurden am Flugplatz Warngau im Landkreis Miesbach gedreht. Dort sorgten die Dreharbeiten mit einem schief liegenden Kleinflugzeug mit abgerissener Tragfläche auch schon für Aufregung: Zugreisende hielten die Filmkulisse für ein echtes Unglück und meldeten den vermeintlichen Absturz.

Die Handlung von "Left Seat" klingt nach Nervenkitzel pur. Michelle Rodriguez spielt eine Pharmareferentin, die mitten im Flug die Kontrolle über ein kleines Charterflugzeug übernehmen muss, nachdem der Pilot bewusstlos geworden ist. Über Funk meldet sich ein Fremder - gespielt von Richard Gere -, der ihr dabei hilft, durch heftige Stürme zu navigieren und die Maschine zu landen, bevor der Sprit ausgeht. Regie führt laut Branchenberichten Ben Younger ("Bleed for This"), der selbst Pilot ist und das Drehbuch von David M. Crabtree überarbeitet hat.

Bayern fördert mit 500.000 Euro

Finanziell unterstützt wird die deutsch-US-amerikanische Koproduktion vom FilmFernsehFonds Bayern mit 500.000 Euro. Söder nutzte den Star-Besuch, um für den Produktionsstandort zu werben. "Wusstet Ihr, dass Bayern eine Blockbuster-Schmiede ist?", schrieb er. Der Freistaat verfüge über "eine sehr starke Filmbranche mit fast 12.000 Arbeitsplätzen" und sei "das deutsche Powerhouse für nationale und internationale Produktionen".

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