Alec Baldwin muss wieder vor Gericht
Alec Baldwin (68) könnte wegen der "Rust"-Tragödie erneut vor Gericht erscheinen. Wie unter anderem "Variety" und "People" berichteten, hat ein Richter in Los Angeles entschieden, dass eine Zivilklage, die von einem Mitglied der "Rust"-Crew eingereicht wurde, zur Verhandlung zugelassen wird.
Baldwin - Hauptdarsteller und Produzent des Films - hatte bei den Dreharbeiten im Oktober 2021 einen Revolver abgefeuert, der versehentlich mit scharfer Munition geladen war. Die Kamerafrau Halyna Hutchins (1979-2021) starb, zudem wurde der Regisseur Joel Souza (52) verletzt. Die Entscheidung zu der Zivilklage kommt fast zwei Jahre nach einem Strafverfahren gegen Alec Baldwin: Der Prozess wegen fahrlässiger Tötung war im Juli 2024 wegen eines Verfahrensfehlers eingestellt worden.
Darum geht es in dem Zivilverfahren
Das Gericht in Los Angeles wies den Medienberichten zufolge nun einen Antrag zurück, den die Filmproduzenten und Baldwin gestellt hatten, um die Zivilklage abzuweisen. Während der Anhörung setzte Richter Maurice Leiter demnach den 12. Oktober als Verhandlungstermin fest. Auch eine außergerichtliche Einigung ist möglich.
Die Klage wegen Fahrlässigkeit wurde vor mehr als vier Jahren von Serge Svetnoy eingereicht, der als Beleuchter am Set von "Rust" arbeitete. Svetnoy soll eng mit der Kamerafrau Halyna Hutchins befreundet gewesen sein und hielt sie angeblich in den Armen, als sie sterbend auf dem Boden des Filmsets in New Mexico lag.
Svetnoy war das erste Crewmitglied des Westerns, das eine Klage gegen die Produzenten einreichte, in der er ihnen Fahrlässigkeit vorwarf. Er behauptet, ein Trauma erlitten zu haben. Alec Baldwin hatte stets erklärt, er sei nicht für den tödlichen Vorfall verantwortlich.
Die Waffenmeisterin an dem Filmset, Hannah Gutierrez-Reed (geb. 1997), war im April 2024 wegen fahrlässiger Tötung zu einer 18-monatigen Haftstrafe verurteilt worden.
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