Er übernimmt für Tim Mälzer in drei Episoden: Roland Trettl erzählt im Interview, was er an "Kitchen Impossible" so schätzt.

Roland Trettl (54) übernimmt am 19. April das Ruder von Tim Mälzer (55) und wird im Kochformat "Kitchen Impossible" zum Gastgeber (immer sonntags 20:15 Uhr bei VOX und auf RTL+). Mälzer (55) hatte sich im vergangenen Jahr eine kamerafreie Auszeit genommen und Roland Trettl gefragt, ob er für drei Folgen der elften Staffel einspringen könne. Der Südtiroler Spitzenkoch und "First Dates"-Moderator sagte zu. Auch am 3. Mai und am 24. Mai wird sich Trettl mit Kochkollegen duellieren. Am 19. April wird zunächst Martin Klein zu seinem Kontrahenten.

"'Kitchen Impossible' ist für mich eines der schönsten, erfolgreichsten und abenteuerlustigsten Formate im deutschen Fernsehen", schwärmt Trettl im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. "Und es war ein Freundschaftsdienst an meinen Kumpel Tim Mälzer - da bin ich dann natürlich gerne bereit und übernehme." Er kenne das Format seit der ersten Staffel und "was einen dabei immer reizen muss, ist die Komfortzone verlassen zu wollen".

"Da bin ich auch nicht immer der feine, elegante Herr"

Dass Tim Mälzer das Gesicht des Formats ist, steht für Trettl außer Frage. Bei seinen Episoden sei es ihm gar nicht möglich den Kern zu verändern "und das ist auch nicht meine Aufgabe. Ich bin einfach ich und Mälzer ist Mälzer - das Format gibt die Regeln vor! Wie schön, dass es unterschiedliche Stempel gibt."

Sein Kollege ist für seine emotionalen Ausbrüche und garstigen Sprüche bei "Kitchen Impossible" bekannt. Wie sieht es da bei Trettl aus, der sich in den vergangenen Staffeln bereits mehrmals der Koch-Challenge stellte? "Das Format ist immer eine Herausforderung, bei der du so an deine Grenzen gehst, dass du als emotionaler Mensch, der ich ja auch bin, auch mal ausrasten kannst. Da bin ich auch nicht immer der feine, elegante Herr." Im Großen und Ganzen spiele er mit Mälzer "im großen Orchester 'Kitchen Impossible' mit. Mälzer ist dabei eher die Pauke, ich mehr die Triangel."

"Battle mit Freunden"

Auch in Staffel elf bleiben die kulinarischen Hürden nicht aus. "Ich sag immer Essen ist Geschmacksache, und für mich ist es eine Herausforderung, wenn ich etwas kochen muss, was mir persönlich nicht so gut schmeckt", erklärt Trettl. "In dieser Staffel war es das Lammgericht auf den Faröer Inseln." Neben seinem ehemaligen Küchenchef aus dem Ikarus Martin Klein trifft der Koch in seinen Folgen auch auf Lukas Mraz und Hans Neuner. "Es sind alles drei Menschen, mit denen ich auch gerne ein Wochenende verbringen würde, bzw. auch schon habe, und immer wieder würde", beschreibt Trettl die besonderen Duelle. "Ich sehe alle drei auch als Freunde und das macht die Konstellation noch schöner. Ein Battle mit Freunden."

Für Trettl bleibt "Kitchen Impossible" auch nach seinen neuesten Begegnungen ein einzigartiges Erlebnis: "Man kann das Format so oft machen, wie man will, die Herausforderung bleibt, die Komfortzone muss man immer verlassen, aber du darfst dabei immerhin die schönsten Plätze der Welt kennenlernen. Jedes Mal, wenn man die schwarze Box sieht, fängt ein leichtes Zittern an. Man bleibt nie cool, es wird nie eine Routine."

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