Prinzessin Ingrid Alexandra setzt ihr Studium in Sydney fort. Royal-Experten sehen darin ein positives Signal.

Norwegens zukünftige Thronfolgerin Prinzessin Ingrid Alexandra (22) ist nach einem Aufenthalt in ihrer Heimat zurück nach Australien gereist. Das norwegische Königshaus bestätigte der Zeitung "Nettavisen", dass die Tochter von Kronprinz Haakon (52) und Kronprinzessin Mette-Marit (52) am 16. April ihren Weg zurück nach Sydney angetreten hat.

Dort studiert sie seit dem Sommer 2025 Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie. Zuletzt hatte die Prinzessin noch offizielle Termine in Oslo wahrgenommen und gemeinsam mit ihrer Familie paralympische Athleten im königlichen Schloss empfangen.

Die norwegische Königshausexpertin Tove Taalesen betrachtet die Entscheidung der Prinzessin, ihr Auslandsstudium trotz aller familiären Probleme fortzusetzen, als positives Zeichen. Vor allem in Anbetracht der Gesundheit ihrer Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, die seit Jahren an einer chronischen Lungenfibrose leidet und zuletzt erstmals öffentlich mit einem mobilen Sauerstoffgerät auftrat: Wäre die Lage am Hof kritisch oder eine Transplantation unmittelbar bevorstehend, hätte die Prinzessin ihren Aufenthalt in Norwegen vermutlich verlängert, so Taalesen.

Norwegische Königsfamilie in der Krise

Neben Mette-Marits Gesundheit sorgte auch ihre Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) in den vergangenen Monaten für negative Schlagzeilen. Hinzu kommt der Gerichtsprozess gegen ihren Sohn und Ingrid Alexandras Halbbruder Marius Borg Høiby (29), unter anderem wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung.

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