OP bei Tochter von Renata und Valentin Lusin
Renata Lusin (38) hat kurz nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Tessa eine schwierige Entscheidung getroffen - und dabei keine Zeit verloren. Die 38-jährige Profitänzerin, bekannt aus der RTL-Show "Let's Dance", ließ bei dem am 9. April 2026 zur Welt gekommenen Mädchen das Zungenbändchen per Laser durchtrennen. Fotos und Erklärungen dazu teilte sie am Mittwoch in einem ausführlichen Instagram-Post mit ihren Followern.
Schon Tochter Stella war betroffen
Der Grund: Tessa hatte von Anfang an Schwierigkeiten beim Stillen. Ein zu kurzes Zungenbändchen kann die Beweglichkeit der Zunge einschränken - mit der Folge, dass das Saugen an der Brust kaum möglich ist. Das Baby bekommt zu wenig Milch, nimmt kaum zu, und die Mutter leidet unter wunden, entzündeten Brustwarzen.
Renata Lusin kannte das Problem bereits aus eigener Erfahrung. Ihre erste Tochter Stella, geboren im März 2024, hatte dasselbe Leiden - damals allerdings in einer noch schwerer zu erkennenden Form: Das Zungenbändchen verbarg sich unter der Schleimhaut und war für Ärzte nicht auf den ersten Blick sichtbar. Rund vier Wochen kämpfte die Tänzerin damals mit blutigen Brustwarzen und einem Baby, das trotz aller Versuche - richtiges Anlegen, Brusternährungsset, Abpumpen - einfach nicht satt wurde.
Eine Stillberaterin lenkte schließlich den Blick auf die Ursache. Der anschließende Eingriff durch einen Arzt verlief schnell, der Effekt war unmittelbar spürbar. Renata Lusin beschrieb den Moment, als sie Stella nach der OP das erste Mal anlegen konnte, als einen der bewegendsten ihres Lebens.
"Und jetzt zwei Jahre später kommt Tessa zur Welt, bei ihr war es sogar sichtbarer", erklärte Lusin in ihrem Instagram-Beitrag. Bereits die Stillberaterin im Krankenhaus äußerte einen entsprechenden Verdacht. Da der Eingriff dort jedoch nicht möglich war, fuhr die Familie erneut in dieselbe Praxis. Der Laser kam wieder zum Einsatz, Tessa konnte direkt im Anschluss mit nach Hause genommen werden. "Heute war noch die Nachkontrolle und wir sind auf dem Weg nach Hause", berichtete die Profitänzerin.
Damit die frisch durchtrennte Stelle nicht wieder zusammenwächst, sind in den Wochen nach dem Eingriff regelmäßige kleine Zungenübungen notwendig, wie Lusin auf Instagram weiter erläuterte. Sie freue sich darauf, "jetzt glücklich weiter stillen" zu können.
Für Renata Lusin ist die Offenheit zu diesem Thema kein Zufall. Bereits nach Stellas Geburt hatte sie ihre Erfahrungen in den sozialen Medien geteilt - und war von der Resonanz überrascht. Zahlreiche Mütter meldeten sich damals bei ihr, viele berichteten, dass ihre Erzählung ihnen geholfen hatte, ein eigenes Problem zu erkennen und anzugehen.
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