Prinz Harry musste Vergangenheit aufarbeiten
Prinz Harry (41) hat sich mit einer Therapie darauf vorbereitet, Vater zu sein. Das verriet er laut "People" bei einer Rede in Melbourne. Dort war er zu Gast bei einer Veranstaltung der Wohltätigkeitsorganisation "Movember", die sich für die körperliche und mentale Gesundheit von Männern einsetzt.
Der Herzog von Sussex erklärte, dass er eine Therapie gemacht habe, bevor er und seine Frau Herzogin Meghan (44) ihre beiden Kinder, Prinz Archie (6) und Prinzessin Lilibet (4), bekamen. "Aus therapeutischer Sicht möchte man natürlich die beste Version seiner selbst für seine Kinder sein", sagte Harry. "Und ich wusste, dass ich Dinge aus der Vergangenheit hatte, mit denen ich mich auseinandersetzen musste, und mich daher darauf vorbereiten musste, mich im Grunde genommen von der Vergangenheit zu reinigen."
Vor Archies Geburt riet Harrys Therapeut ihm: "Achte einfach darauf, wie du dich fühlst, sobald das Baby geboren ist." Der Royal erzählte weiter: Jedes Mal, wenn er zur Arbeit ging und wieder nach Hause kam, und er gestresst war, habe Archie in dem Moment angefangen zu weinen, in dem er ihn in die Arme nahm. "Vater zu sein ist die wichtigste und gewissermaßen lebensveränderndste Rolle, die ein Mann jemals übernehmen kann." Der 41-Jährige verriet außerdem, dass er als Vater von Archie zunächst eine "Entfremdung" empfand: "Meine Frau war diejenige, die neues Leben schuf, und ich war nur dabei, um das mitzuerleben."
Kinder sind ein "Upgrade" ihrer Eltern
Laut BBC erklärte er bei dem Event zudem: "Die Welt um uns herum hat sich massiv verändert, daher wird die Elternschaft in keiner Weise so sein, wie wir sie erlebt haben." Er sehe, wie sich das Eltern-Dasein ständig weiterentwickele: "Aus meiner Sicht sind unsere Kinder unsere Upgrades." Er fügte mit Anspielung auf König Charles (77) hinzu: "So wurde es mir zwar nicht beigebracht, aber das ist meine Sichtweise. Damit will ich nicht sagen, dass ich ein Upgrade meines Vaters bin oder dass meine Kinder ein Upgrade von mir sind." Der Ansatz, den er verfolge, sei, zu wissen, "dass angesichts der aktuellen Entwicklungen in der Welt die Kinder, die wir in der heutigen Welt großziehen, ein Upgrade sein müssen".
"Selbst wenn man die beste Erziehung der Welt und die besten Eltern der Welt gehabt hätte, gibt es immer noch Raum für Verbesserungen", fügte er hinzu. Prinz Harry betonte zudem, wie wichtig es ist, dass Väter Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sie Schwierigkeiten haben. "So viele Jahre lang galt es als Schwäche. Ich finde, es ist genau das Gegenteil. Je mehr Kritik ich dafür bekomme, dass ich darüber spreche, desto mehr möchte ich mich dafür einsetzen und darüber reden. Ich weiß: Wenn ich darüber schweige - was sagt das dann allen anderen?"
Harry und Meghan reisen ohne ihre Kinder
Prinz Harry und Herzogin Meghan, die bei dem Auftritt nicht dabei war, sind seit Dienstag in Australien. Das Büro der Sussexes teilte laut "The Guardian" mit, dass beim Besuch der Sussexes psychische Gesundheit, gemeinschaftliche Resilienz sowie die Unterstützung von Veteranen und deren Familien im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus sind private kommerzielle Termine geplant. Ihre Kinder Archie und Lilibet sind zuhause in Kalifornien geblieben. Dort lebt die Familie, seit sich Harry und Meghan 2020 als arbeitende Mitglieder der königlichen Familie zurückgezogen haben.
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