Eddie Murphy feiert am 3. April seinen 65. Geburtstag. Mit Kinohits wie "Nur 48 Stunden" gelang ihm der internationale Durchbruch.

Am 3. April feiert Eddie Murphy seinen 65. Geburtstag. Der gebürtige New Yorker gilt als einer der einflussreichsten Komiker und Schauspieler seiner Generation. Seine Karriere begann auf der Stand-up-Bühne, bevor er mit der Kultshow "Saturday Night Live" seinen Durchbruch feierte. In den 1980er-Jahren stieg Murphy zu einem der erfolgreichsten und bestbezahlten Stars in Hollywood auf.

Er imitierte Legenden wie Muhammad Ali

Eddie Murphy wurde 1961 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Schon früh musste er schwere Verluste verkraften: Sein Vater wurde getötet, als er noch ein Kind war. Als auch seine Mutter erkrankte, kamen Eddie und sein Bruder Charlie vorübergehend in eine Pflegefamilie. Dennoch blickt Murphy gerne auf seine Kindheit zurück. "Ich hatte eine tolle Kindheit", erinnert er sich. "Die meisten meiner Kindheitserinnerungen sind schön. Es war ganz normales Kinderleben."

Später heiratete seine Mutter Vernon Lynch, der für Eddie zur Vaterfigur wurde und ihn stark prägte. Bereits als Teenager brachte Murphy seine Mitschüler zum Lachen. Mit 15 Jahren trat er erstmals auf Stand-up-Bühnen auf - fest entschlossen, als Komiker Karriere zu machen. Besonders seine Imitationen berühmter Persönlichkeiten wie Muhammad Ali oder Jimmy Carter ließen sein außergewöhnliches Talent erkennen und ebneten ihm schließlich den Weg zum Durchbruch.

Filmdebüt mit Nick Nolte

1980 stieß Murphy zum Ensemble von "Saturday Night Live" - ein Schritt, der seine Karriere entscheidend prägen sollte. Mit Figuren wie Gumby, Buckwheat oder Mister Robinson begeisterte er das Publikum und verhalf der Sendung zu neuer Popularität. Medienberichten zufolge war es vor allem Murphys Charisma, das die Show vor dem drohenden Aus bewahrte und die Einschaltquoten wieder steigen ließ.

Hollywood wurde schnell auf den aufstrebenden Comedian aufmerksam. 1982 feierte Murphy an der Seite von Nick Nolte (85) mit dem Actionfilm "Nur 48 Stunden" sein erfolgreiches Kinodebüt. In den folgenden Jahren drehte er eine Reihe von Klassikern, darunter "Die Glücksritter" und "Beverly Hills Cop", die ihn endgültig zu einem der größten Stars Hollywoods machten.

Ein Hit nach dem anderen

In den folgenden Jahren setzte Murphy seine Erfolgsgeschichte fort. Mit Filmen wie "Der Prinz aus Zamunda" (1988), der weltweit mehr als 288 Millionen Dollar einspielte, "Der verrückte Professor" (1996) und "Dr. Dolittle" (1998), der sogar 299 Millionen Dollar einbrachte, festigte er seinen Status als Superstar und Wegbereiter. "Für Schwarze Schauspieler gab es nicht viele Möglichkeiten", erinnerte sich der ehemalige "Saturday Night Live"-Star Tracy Morgan (57). "Eddie hat die Tür nicht nur geöffnet, er hat sie regelrecht aus den Angeln gerissen. Er hat das Showbusiness verändert, indem er sagte: 'Es gibt einen neuen Sheriff in der Stadt.'"

Auch als Synchronsprecher bewies Murphy sein außergewöhnliches Talent. In Kassenerfolgen wie "Mulan" und "Shrek" lieh er beliebten Figuren seine Stimme - insbesondere der Esel aus "Shrek" avancierte zum Publikumsliebling. Nun steht Murphy erneut vor einem Comeback im Tonstudio: Für "Shrek 5", der im kommenden Jahr in die Kinos kommen soll, kehrt er in seine Kultrolle zurück.

Er wurde für einen Oscar nominiert

In den späten 2000er-Jahren geriet Murphys Karriere ins Straucheln: Statt Blockbustern drehte er zunehmend Flops. Komödien wie "Norbit", "Mensch, Dave!" oder "Zuhause ist der Zauber los" enttäuschten sowohl Kritiker als auch die Zuschauer. Murphy war sich der Qualität dieser Filme durchaus bewusst - doch die Entscheidung, sie trotzdem anzunehmen, hatte einen guten Grund, wie er gegenüber der "Washington Post" erklärte: "Wenn man in einer Sozialbausiedlung aufwächst, ist es sehr schwer, das Geld abzulehnen, das einem angeboten wird", sagte Murphy.

Neue Hoffnung brachte seine gefeierte Nebenrolle in der Musicalverfilmung "Dreamgirls", für die er für den Oscar nominiert war. Doch der Wirbel nach dem verpassten Preis führte dazu, dass er die Verleihung 2007 frühzeitig verließ - allerdings nicht aus Ärger, wie er "Entertainment Weekly" erzählte: "Es lief so ab: Ich war bei den Oscars, hatte verloren, und dann kamen immer wieder Leute auf mich zu und klopften mir auf die Schulter. Clint Eastwood kam und rieb mir die Schulter. Und ich dachte mir: 'Oh nein, nein, ich will nicht den ganzen Abend der Typ sein, der Mitleid braucht. Lass uns einfach gehen.' Ich bin nicht wütend hinausgestürmt. Ich dachte mir: 'Ich werde nicht den ganzen Abend der Typ sein, der Mitleid braucht.'"

Er verkörpert bald den Musiker George Clinton

2012 zog sich Murphy zunächst aus dem Filmgeschäft zurück, kehrte dann 2016 mit dem Drama "Mr. Church" auf die Leinwand zurück und legte danach erneut eine mehrjährige Pause ein. Mit dem Netflix-Film "Dolemite Is My Name" gelang ihm schließlich ein erfolgreiches Comeback, das ihm großes Kritikerlob einbrachte. In den 2020er-Jahren konzentrierte sich Murphy zunehmend auf Streaming-Produktionen und Fortsetzungen seiner Klassiker, darunter "Der Prinz aus Zamunda 2" und "Beverly Hills Cop 4".

Als nächstes wird er die Musiklegende George Clinton (84) verkörpern. "Ich habe mir gerade viel Material von George Clinton angesehen. Wenn ich einen Film drehe, dann beschäftige ich mich nicht besonders intensiv mit der Figur. Ich schaue mir ein paar Filme an. Als ich zum Beispiel Rudy Ray Moore gespielt habe, habe ich mir einiges angesehen, und bei George Clinton werde ich mir auch einiges ansehen. Sobald ich dann ein Gefühl für ihren Rhythmus entwickelt habe und eine ziemlich gute Vorstellung davon habe, wie ich die Rolle spielen werde, mache ich keine weiteren Vorbereitungen", erklärte Murphy gegenüber "Collider". Ob ihm diese Rolle schließlich doch noch den lang ersehnten Oscar einbringen wird?

Er hat zehn Kinder

Eddie Murphy ist neben seiner Karriere auch noch als Vater vielbeschäftigt. Er hat insgesamt zehn Kinder. Fünf stammen aus seiner Ehe mit Nicole Mitchell, das Paar ließ sich 2006 scheiden. Aus zwei weiteren Beziehungen bekam er noch zwei Söhne. Mit Ex-Spice-Girl Mel B (50) hat Murphy eine Tochter, die 2007 geboren wurde. Mit seiner heutigen Ehefrau Paige ist er seit 2012 liiert. Die beiden bekamen 2016 eine Tochter und 2018 einen Sohn.

Und Eddie Murphy hat seit einigen Monaten noch einen prominenten angeheirateten Verwandten: Im Mai 2025 heiratete Murphys Sohn Eric Jasmine Lawrence, die Tochter seines Schauspielkollegen Martin Lawrence (60). Das junge Ehepaar verkündete vor wenigen Wochen, dass das erste gemeinsame Kind unterwegs ist.

SpotOnNews
  • Eddie Murphy
  • Geburtstag
  • Saturday Night Live
  • Hollywood
  • Kinohit
  • Stars
  • Mutter
  • Kinder
  • Nick Nolte
  • Oscar
  • Beverly Hills
  • Zamunda
  • 1980er
  • Muhammad Ali
  • Bruder
  • Jimmy Carter

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke