Er feiert Urteile gegen Tech-Giganten
Prinz Harry (41) hat die jüngsten juristischen Niederlagen großer Technologiekonzerne als überfälligen Durchbruch bezeichnet. Bei einem Auftritt in Washington, D. C., kommentierte der Herzog von Sussex laut dem "Guardian" die Urteile gegen Meta und YouTube mit deutlichen Worten: "Es wurde verdammt noch mal Zeit." Damit reagierte er auf zwei wegweisende Entscheidungen in den USA, bei denen Geschworenengerichte die Plattformen für den mangelnden Schutz junger Nutzer haftbar machten.
In New Mexico wurde Meta zur Zahlung von 375 Millionen Dollar verurteilt, während eine Jury in Los Angeles einer jungen Frau 6 Millionen Dollar Schadensersatz zusprach, weil die Algorithmen der Dienste ihre psychische Gesundheit gezielt geschädigt hätten.
Harry betonte in seiner Rede, dass diese Urteile endlich belegen, was betroffene Familien seit Jahren beklagen. Er warnte davor, dass soziale Medien oft darauf ausgelegt seien, Profit aus der Abhängigkeit ihrer Nutzer zu schlagen, statt Sicherheit zu bieten.
Prinz Harry setzt sich für digitale Sicherheit ein
Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan (44) setzen sich bereits seit Längerem über ihre Stiftung Archewell und das angeschlossene Parents' Network für mehr Sicherheit im Internet ein. In Washington verknüpfte Harry das Thema auch mit seinen eigenen Erfahrungen. Er sprach von den persönlichen und rufschädigenden Kosten, die es mit sich bringe, gegen mächtige Institutionen vorzugehen.
Er schilderte, dass sein eigener Kampf um Privatsphäre - der ihn seit seiner Geburt begleite und in den letzten sieben Jahren zu mehreren Klagen gegen britische Medienhäuser führte - nur ein kleines Beispiel für ein viel größeres, systemisches Problem sei. Der Schutz von Daten, die Integrität der eigenen Stimme und des Gesichts sowie der Schutz von Kindern vor Online-Prädatoren seien fundamentale Rechte, die im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und Überwachung massiv unter Druck geraten.
Neben der Kritik an bestehenden Modellen warf der Prinz auch drängende Fragen zur Zukunft auf. Er warnte vor neuen Technologien wie KI-gestützten Smart-Brillen, die die Privatsphäre im öffentlichen Raum faktisch auslöschen könnten.
"Sollte sich ein junges Mädchen Sorgen machen müssen, dass der Mann am anderen Ende des Raumes sie heimlich aufnimmt und mithilfe von KI durch die Linse einer Smart-Brille entkleidet?", fragte er das Publikum. Sein Plädoyer endete mit der Aufforderung, die Systeme, die das tägliche Leben und die Entwicklung der nächsten Generation prägen, grundlegend zu überdenken. Für Harry steht fest: Der Preis für den Widerstand gegen die Tech-Giganten sei hoch, aber absolut notwendig, da es um mehr als nur einzelne Personen gehe - es gehe um die Zukunft der Gesellschaft.
SpotOnNews- Prinz Harry
- Washington
- Sussex
- Guardian Media Group
- YouTube
- USA
- New Mexico
- Los Angeles
- Frau
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke