Zwischen Umbruch und Neuanfang
Lola Weippert (30) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der bekanntesten Moderatorinnen im deutschen Fernsehen entwickelt. Auch in den sozialen Medien zieht sie regelmäßig Aufmerksamkeit auf sich und löst dort immer wieder Diskussionen aus.
Vom Bauernhof ins Fernsehstudio
Dass Weippert, die eigentlich die drei Vornamen Eleonore Lola Naomi trägt, zum TV-Star wird, war ihr nicht unbedingt in die Wiege gelegt. Sie wuchs zusammen mit ihrer Schwester Charlotte auf einem Bauernhof in der Nähe von Rottweil in Baden-Württemberg auf. Nach der Waldorfschule wechselte sie aufs Gymnasium, übersprang eine Klasse und legte schon mit 17 Jahren ihr Abitur ab. Nebenbei sammelte sie erste Erfahrungen als Model.
Nach der Schule entschied sie sich für eine Karriere in den Medien und begann zunächst beim Radio: Beim Stuttgarter Radiosender bigFM absolvierte sie ein Volontariat. Zwischen 2016 und 2020 moderierte sie dort "Deutschlands biggste Morningshow" und wurde zur markanten Stimme des Senders. 2019 sorgte eine Aktion für zusätzliche Aufmerksamkeit: Gemeinsam mit einem Hörer reiste sie nach Las Vegas und inszenierte dort eine Fake-Hochzeit.
Den Sprung ins Fernsehen schaffte sie über die Kuppelformate der Privatsender: 2019 moderierte sie den Online-Talk zur RTLzwei-Datingshow "Love Island", ab 2021 präsentierte sie "Temptation Island" und die VIP-Version bei RTL+. Im gleichen Jahr trat sie auch bei "Let's Dance" an und führte mit Chris Tall (34) durch "Das Supertalent". 2024 veröffentlichte sie ein Mutmacherbuch mit dem Titel "Sei mutig und dir gehört die Welt".
2025 als Umbruch
Nach neun Staffeln als Moderatorin von "Temptation Island" und "Temptation Island VIP" brachte das Jahr 2025 für Lola Weippert einige berufliche Veränderungen. Überraschend wurde sie von Janin Ullmann (44) abgelöst. Neue Aufgaben ließen aber nicht lange auf sich warten: Sie übernahm die Moderation der Datingshow "City of Love" für die ARD Mediathek und präsentierte für Prime Video das Format "FBoy Island". Seit Anfang 2025 gehört sie außerdem zum Moderationsteam der NDR-Talkshow "deep und deutlich". Auch privat schlug sie ein neues Kapitel auf und ging auf Weltreise.
Kritik an ihren freizügigen Postings
Parallel zur TV-Karriere baute sie ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken aus, allen voran auf Instagram, wo ihr knapp 780.000 Followerinnen und Follower folgen. Sie teilt Auszüge aus Reisen, Drehs und Privatleben mit ihrer Community. Ihren Freund hält sie allerdings aus der Öffentlichkeit heraus - verriet aber mit einem Clip Ende Februar, wie glücklich sie mit ihm ist. "Und plötzlich kommt da ein Mann, der mich nicht hinhält, der mich einfach nimmt, sich committed, diese zwei Arme, in die ich rennen kann, ohne zu überlegen, ob ich gerade zu viel, zu laut oder zu sensibel bin."
Auch gesundheitliche Probleme wie ihre Endometriose, eine Hirnhautentzündung und einen gutartigen Brusttumor spricht sie an. Ebenso geht sie offen mit ihrer ADHS-Diagnose um. Als sie kurz vor ihrem 30. Geburtstag ihr Management verlor, zeigte sie sich verzweifelt und gab zu, dass ihr Körper unter der Stresssituation leidet.
Zugleich nutzt sie ihre Kanäle, um Themen wie Bodyshaming und Sexismus anzusprechen, stößt mit ihren Posts aber immer wieder auch auf Kritik. Weil sie sich dort häufig freizügig zeigt, werfen ihr manche Follower vor, um Bestätigung zu buhlen und problematische Schönheitsideale zu bedienen. Zu ihren bekanntesten Kritikern zählt Oliver Pocher (48), der ihre Beiträge regelmäßig kommentiert und ihr unterstellt, private Krisen für Aufmerksamkeit zu nutzen.
Ein Video, in dem Weippert ihr geliebtes Yoga in einer Flugzeugtoilette machte, nahm kürzlich auch Wayne Carpendale (49) auf die Schippe. "Ich hab mich immer gefragt, warum die Flugzeugtoilette so lange besetzt ist. Jetzt nicht mehr", schrieb er dazu. Sie wiederum erklärte: "Es war komplett unnötig. Aber ich war halt da. Mit Motivation. Und zu viel Zeit."
"Lolaland" bildet ihren Ausgleich
Auch mit politischen Äußerungen sorgte Weippert immer wieder für Diskussionen. Während der Fußball-WM in Katar 2022 rief sie zum Boykott des Turniers auf, woraufhin ihr der Moderator Jan Köppen (43) "sehr unreflektierten Populismus" vorwarf. 2024 löste sie erneut eine Debatte aus, als sie sich nach dem Sylt-Skandalvideo weinend zeigte und erklärte, sie habe "das schlimmste Video aller Zeiten gesehen" und schäme sich, "eine deutsche Kartoffel zu sein". Im März 2025 kritisierte sie zudem die Lufthansa, nachdem ihre neue Handpan nicht ins Handgepäck durfte und beschädigt im Sperrgepäck ankam.
Ausgleich von dem ganzen Trubel findet Lola Weippert auf ihrem Bauernhof in Brandenburg, den sie seit 2021 zum "Lolaland" umgestaltet. Mit Unterstützung ihrer Familie und viel überschüssiger Energie will sie dort ihren persönlichen Rückzugsort schaffen. "Ich brauche diese Verbindung zur Natur, um in meiner Medien-Bubble klarzukommen. Auf meinem Hof kann ich einfach nur ich sein", erzählte sie im N-JOY Podcast "Deutschland3000". Auch von einem kürzlichen Rückschlag - die alten Stallungen stürzten ein - lässt sie sich sicher nicht aufhalten. Wie sie kurz vor ihrem Geburtstag ihren Followern verkündigte, wird es auch im nächsten Lebensjahrzehnt turbulent bleiben. Sie habe sie so viel zu tun und viele Projekte in Planung, dass sie eigentlich nur einen Wunsch hat: "Ich brauche mehr Stunden am Tag."
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