Sie verliert eine weitere Zusammenarbeit
Ihre Verbindungen zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) haben weitere Konsequenzen für Mette-Marit (52): Jüngst beendete die Dachorganisation für Frauenrechte "Fokus" die langjährige Zusammenarbeit mit der norwegischen Kronprinzessin.
In einer Stellungnahme auf ihrer Webseite erklärte die 1995 gegründete Vereinigung, die 45 Mitgliedsorganisationen für Frauenrechte in Afrika und Lateinamerika zählt, dass der Schritt nach einer sorgfältigen Abwägung der Rahmenbedingungen für ihre Aktivitäten erfolgt sei. Man betonte, dass die Entscheidung mit "Respekt vor allen Beteiligten" getroffen worden sei. Mette-Marit war seit 2006 Schirmherrin der Vereinigung.
Fokus ist nicht die erste Organisation, die ihre Kooperation mit der Kronprinzessin in den vergangenen Wochen beendet oder pausiert hat. Mehrere Institutionen, für die Mette-Marit als Schirmherrin fungierte, distanzierten sich zuletzt. Auslöser sind die Berichte über ihre früheren Kontakte zu Epstein.
Mette-Marits Kontakt zu Jeffrey Epstein
Mette-Marit stand zwischen 2011 und 2014 mit ihm in Verbindung, wobei dieser Zeitraum besonders kritisch betrachtet wird, da Epstein zu dieser Zeit bereits als verurteilter Straftäter galt und eine Haftstrafe wegen der Prostitution Minderjähriger verbüßt hatte. Die Kronprinzessin traf ihn mehrfach in privatem Rahmen, unter anderem in seinem Haus in New York und in seiner Villa auf St. Barths.
Obwohl die Kronprinzessin ihr Bedauern über diese Verbindung öffentlich zum Ausdruck brachte und versicherte, den Kontakt bei Kenntnis des vollen Ausmaßes seiner Verbrechen niemals gesucht zu haben, bleibt das öffentliche Echo kritisch.
Neue Details durch Aussagen eines mutmaßlichen Opfers von Epstein haben die Diskussion zusätzlich befeuert. Die Frau berichtete zwar von freundlichen Begegnungen mit der Kronprinzessin in Epsteins Villen und stellte klar, dass in deren Anwesenheit kein Missbrauch stattfand, dennoch bleibt die bloße Präsenz der Royal in diesem Umfeld ein diplomatisches und moralisches Problem für die Norweger..
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