Obwohl der Iran-Krieg noch tobt, kehrt Fiona Erdmann gemeinsam mit ihren drei Kindern nach Dubai zurück.

Model und Influencerin Fiona Erdmann (37) kehrt mit ihren drei Kindern zurück in ihre Wahlheimat Dubai. Obwohl der Iran-Krieg noch immer tobt, ist sie aus einem nachvollziehbaren Grund zu diesem Entschluss gekommen, wie sie der "Bild"-Zeitung verraten hat: "Meine Kinder brauchen ihren Vater. Und ich brauche meinen Partner. Nach allem, was passiert ist, sehnen wir uns einfach danach, wieder zusammen zu sein - in unserem Zuhause, in unserem Alltag."

Der Hintergrund: Zusammen mit ihrem aus dem Libanon stammenden Partner Mohamad und den gemeinsamen drei Kindern war Erdmann Anfang des Monats aus Dubai und in die Hauptstadt des benachbarten Oman geflohen. Von dort wollten sie eigentlich allesamt weiter in das afrikanische Sansibar fliegen. Doch "am Schalter der Airline kam dann plötzlich die Information, dass es neue, strengere Regelungen gibt und libanesische Staatsbürger nicht mehr einfach einreisen dürfen." Erdmann flog daraufhin auf Geheiß ihres Partners allein weiter, während er nachreisen wollte. Weil ihm jedoch auch nach Tagen kein Visum ausgestellt wurde, kehrte er schließlich nach "Dubai zurück, weil das Warten im Oman keinen Sinn mehr gemacht hat". Seit Wochen war die Familie also nun schon getrennt.

Fiona Erdmann schilderte Einschläge

"Die vorletzte Nacht war eine absolute Ausnahmesituation", erklärt Erdmann, als die ersten Kriegshandlungen Dubai erreicht hatten. "Das Haus hat gebebt, wir haben laute Knalle gehört - ein Moment, den ich bisher nur aus dem Fernsehen kannte. Und plötzlich war er Realität." Die Familie habe sich in der Abstellkammer versteckt und eine schlaflose Nacht gehabt. "Dieses Gefühl, bei jedem Geräusch zusammenzuzucken. Für die Kinder war das einfach keine zumutbare Situation. Ich wollte nicht, dass sie Angst haben. Sie können die Situation nicht so einschätzen wie wir. Sie wissen nicht, was hinter dem Knall steckt."

Deshalb hatte die Familie schließlich den Entschluss gefasst, die Wahlheimat vorerst zu verlassen. "Gestern Morgen habe ich unsere Sachen gepackt und wir haben entschieden, erstmal Richtung Oman zu fahren. Fünf Stunden an der Grenze, bangen, hoffen, warten." Etwas später seien sie wohlbehalten, wenn auch sehr müde, in der Hauptstadt Maskat angekommen. "Die Kids sind ruhig, fühlen sich wohl und denken, wir sind auf einer Staycation. Wir sind zusammen mit unseren Freunden. Und genau das zählt." Sie sei froh gewesen, dass ihre Kinder "so wenig wie möglich mitbekommen", was derzeit passiere.

SpotOnNews
  • Fiona Erdmann
  • Dubai
  • Kinder
  • Oman
  • Partner
  • Bild-Zeitung
  • Libanon

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke