Marius Borg Høiby muss weiter in U-Haft auf sein Urteil warten. Seine Freilassung wurde erneut abgelehnt.

Marius Borg Høiby (29), der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52), bleibt weiter in Haft. Wie die norwegische Nachrichtenagentur NTB berichtet, wies ein Gericht seine Berufung gegen die entsprechende Entscheidung von vor zwei Wochen zurück.

Der 29-Jährige sitzt seit Anfang Februar in Untersuchungshaft im Osloer Gefängnis, nachdem er kurz vor Prozessbeginn am 3. Februar festgenommen worden war. Die Verhandlung vor dem Amtsgericht Oslo umfasste 40 Anklagepunkte, darunter schwerwiegende Vorwürfe wie mehrfache Vergewaltigung. Mit seinem Antrag auf Haftentlassung scheiterte er Anfang März zunächst vor dem Bezirksgericht, nun wies auch das Borgarting-Oberlandesgericht seine Berufung einstimmig ab.

Verteidiger will noch heute mit Høiby sprechen

"Wir haben dazu keinen Kommentar, außer dass wir dies zur Kenntnis nehmen und prüfen werden, ob es eine Grundlage für eine Berufung gibt", sagte Verteidiger Petar Sekulic der norwegischen Zeitung "Dagbladet". Er werde die Entscheidung heute mit Høiby besprechen.

Am 19. März fand der letzte Prozesstag statt. Die Verteidiger von Marius Borg Høiby forderten in allen vier Vergewaltigungsfällen Freispruch. Einen Tag zuvor hatte Staatsanwalt Sturla Henriksbø seine Forderung vorgelegt: In 39 von 40 Anklagepunkten solle Marius schuldig gesprochen werden. Die Staatsanwaltschaft hält eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten für angemessen. In 15 der 40 Anklagepunkte hatte sich Høiby ganz oder teilweise schuldig bekannt. Das endgültige Urteil wird noch einige Zeit auf sich warten lassen. Wie es nun heißt, sei damit erst Anfang Juni zu rechnen.

Neue Sorge um Mette-Marit

Derweil steigt die Sorge um den Gesundheitszustand von Kronprinzessin Mette-Marit. Die Zeitschrift "Se og Hør" berichtete, dass die Frau von Kronprinz Haakon (52) nach ihrem Interview zum Epstein-Skandal mit dem Sender NRK angeschlagen ausgesehen habe, wie Bilder beweisen sollen. Haakon soll darauf angeblich ein Sauerstoffgerät für Mette-Marit getragen haben. Die Schnappschüsse zeigen das Paar vor dem Eingang einer Notaufnahme. Die Zeitung "Dagbladet" veröffentlichte am Wochenende ebenfalls Bilder, die die beiden bei einem Spaziergang zeigen. Auch hier soll ein tragbares Beatmungsgerät zu sehen gewesen sein. Mette-Marit leidet an einer chronischen Lungenfibrose. Das norwegische Königshaus hatte Ende 2025 bekannt gegeben, dass sich die Erkrankung verschlimmert habe und sie auf eine mögliche Lungentransplantation vorbereitet werde.

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