Ein Anwalt von Michael Jacksons Nachlassverwaltung hat Paris Jacksons Kritik an einem bald erscheinenden Biopic gekontert.

Michael Jacksons (1958-2009) Nachlassverwaltung hat Paris Jacksons (27) Kritik an dem kommenden Biopic "Michael" zurückgewiesen. Die Tochter des unvergessenen King of Pop hatte die beiden Nachlassverwalter John Branca und John McClain scharf angegriffen und dabei auch einige Produktionsentscheidungen im Zusammenhang mit dem Film kritisiert. Ein Anwalt nannte diese Vorwürfe nun "Unsinn".

"Zu null Prozent beteiligt"

Paris Jackson führt schon länger einen erbitterten Rechtsstreit gegen die Nachlassverwalter ihres Vaters, denen sie Misswirtschaft, mangelnde Transparenz und unproduktive Investitionen vorwirft. Trotz eines herben Rückschlags Ende 2025, bei dem ein Richter Teile der Klage abwies, will sie das Verfahren fortsetzen.

Zudem übte sie mehrfach Kritik an dem bald erscheinenden Biopic, bemängelte etwa Brancas fehlende Erfahrung in der Filmproduktion und behauptete, er habe seine Position als ausführender Produzent genutzt, um den Schauspieler Miles Teller (39) zu gewinnen, der im Film ihn selbst verkörpert. Sie befürchtete eine verpfuschte und viel zu kostspielige Produktion und betonte auf ihrem Instagram-Account, dass sie "zu null Prozent beteiligt" war.

Kein Kinofilm wäre "unverantwortlich"

Der Anwalt von Branca und McClain weist diese Behauptungen gegenüber "TMZ" entschieden zurück. Die Jackson-Tochter und ihre Berater wollten wohl "Medienspiele spielen, indem sie reißerische, aber falsche Anschuldigungen erheben". So sei auch die Behauptung, Branca habe keine Produktionserfahrung, "Unsinn" und ignoriere die Tatsache, dass die Nachlassverwalter bereits mehrere Projekte mit und über Michael Jackson realisiert hätten. Es wäre "unverantwortlich, die Realisierung eines großen Kinofilms über Michael Jacksons Leben nicht in Erwägung zu ziehen".

Zudem profitiere Paris Jackson finanziell von dem Einsatz seiner Mandaten. Sie habe demzufolge bereits Leistungen im Wert von rund 65 Millionen Dollar erhalten und "wird voraussichtlich noch Hunderte von Millionen erben". Er unterstrich die Verdienste der Nachlassverwalter, die das Erbe in ein Unternehmen verwandelt hätten, das Milliardenumsätze generiere.

"Michael" erscheint im April

Das Biopic "Michael" erzählt die Geschichte des King of Pop von der Entdeckung seines Talents bis hin zu seinem Aufstieg zum größten Entertainer der Welt. Das Publikum soll einen bislang ungekannten Blick auf die Pop-Ikone erhalten. Neffe Jaafar Jackson (29) hat die Hauptrolle übernommen. Nia Long verkörpert Mutter Katherine Jackson, der zweifach oscarnominierte Colman Domingo spielt Vater Joe Jackson. Laura Harrier ist als Suzanne de Passe zu sehen, Miles Teller übernimmt die Rolle von John Branca. Den jungen Michael verkörpert Juliano Valdi. Der Film startet am 23. April in den deutschen Kinos.

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