Das ist seit ihren Vorwürfen passiert
Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes (44) hat schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) erhoben. Seitdem überschlagen sich die Ereignisse. Darum geht es bei den Anschuldigungen und diese Reaktionen gibt es bisher:
Vorwürfe im "Spiegel"
Die Vorwürfe von Collien Fernandes hatte zunächst der "Spiegel" am Donnerstag (19. März) veröffentlicht. Die Anschuldigungen: Ulmen soll angeblich über Jahre im Internet Fakeprofile seiner Ehefrau erstellt und Deepfake-Pornos verbreitet haben.
Fernandes erstattete dem Bericht zufolge Ende 2025 Anzeige in Spanien, dort hatten die beiden zuletzt gelebt. Die Vorwürfe sind dem Bericht zufolge unter anderem Anmaßung des Personenstands, öffentliche Beleidigung und Körperverletzung.
Das Gericht habe laut "Spiegel" "sogenannte Vorermittlungen eingeleitet", ob eine Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt werde, sei aktuell offen. Laut RTL befinde sich das Ermittlungsverfahren "in einem sehr frühen Stadium". Es gilt die Unschuldsvermutung.
Das sagt Christian Ulmens Anwalt
Nach der "Spiegel"-Berichterstattung meldete sich der Anwalt zu Wort, der die presserechtlichen Interessen von Christian Ulmen vertritt. Er nannte die Berichterstattung "nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig". Man sei beauftragt worden, gegen den "Spiegel" rechtliche Schritte einzuleiten. Es handele sich zum einen in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung. Zum anderen "werden unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet". Weiter heißt es: "Wir bitten daher unbedingt, die Persönlichkeitsrechte von Herrn Ulmen zu beachten und von einer Übernahme einseitiger Vorwürfe Abstand zu nehmen."
Collien Fernandes meldet sich auf Instagram zu Wort
Fernandes hatte sich unterdessen kurz nach Veröffentlichung des "Spiegel"-Artikels auch auf ihrem Instagram-Profil zu dem Fall geäußert. Dort meldeten sich zahlreiche Prominente mit unterstützenden Worten in der Kommentarspalte. Von Jana Ina Zarrella heißt es: "Großen Respekt für deinen Mut! Du hast meine volle Solidarität. Es tut mir unglaublich leid, dass du das erleben musstest." Auch Jan Köppen sendete "Ganz viel Kraft", während Stefano Zarrella erklärte: "Ich bin wirklich sprachlos und schockiert, dass es so etwas gibt. Tut mir so unglaublich leid, dass du das durchgemacht hast! Großen Respekt vor deinem Mut. Wünsche dir viel Kraft!!" Ursula Karven fügte hinzu: "Mir wird schlecht! Ich feiere Dich und stehe mit meiner ganzen Kraft hinter Dir." Der Post von Collien Fernandes hat bis Freitagmittag bereits über 430.000 Likes und über 24.000 Kommentare.
Werbepartner reagiert
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hat auch die "Shop Apotheke" reagiert. In Werbespots der Versandapotheke war das frühere Ehepaar Ulmen-Fernandes immer wieder aufgetaucht. Auf Anfrage von "RTL.de" teilte das Unternehmen mit: "Aus gegebenem Anlass werden wir die Werbung mit den betroffenen Personen vorerst aussetzen." Zu privaten Angelegenheiten seiner Werbegesichter wolle man sich nicht äußern. Auch in Magenta-Spots hat Ulmen mitgewirkt. Dazu erklärte die Deutsche Telekom der Nachrichtenagentur spot on news: "Die Zusammenarbeit mit Christian Ulmen ist bereits im Frühjahr 2025 ausgelaufen. Werbemittel sind seit März 2025 nicht mehr im Einsatz. Es bestehen auch keine vertraglichen Verbindungen."
"jerks." fliegt aus dem Programm
Konsequenzen zieht außerdem ProSieben. "Aufgrund der aktuellen Situation hat Joyn am Donnerstag die mit mehreren Fernsehpreisen ausgezeichnete Serie 'Jerks', in der Collien Fernandes und Christian Ulmen ein geschiedenes Ehepaar spielen, offline genommen", erklärte ProSieben-Sprecher Christoph Körfer auf Nachfrage von spot on news. "Unabhängig davon gilt eine wichtige Säule des Rechtsstaatsprinzips: die Unschuldsvermutung."
In der Comedy-Serie spielt Ulmen neben Fahri Yardim (45). "jerks." war erstmals 2017 zu sehen, zunächst bei Maxdome, später bei Joyn. Im Februar 2023 startete die finale fünfte Staffel der von Ulmens Produktionsfirma Pyjama Pictures entwickelte Serie exklusiv bei Joyn Plus+.
Justizministerin will Lücken schließen
Wie am Freitag zudem bekannt wurde, will Bundesjustizministerin Stefanie Hubig Strafbarkeitslücken im Fall von digitaler Gewalt schließen. "Wir wollen dafür sorgen, dass sich Täter nicht mehr sicher fühlen können, sondern dass sie damit rechnen müssen, dass sie bekannt und wirksam strafrechtlich verfolgt werden", sagte sie den Sendern RTL und ntv nach dem "Spiegel"-Bericht über die Vorwürfe von Collien Fernandes. Auch wenn sich die Ministerin nicht zu Einzelfällen äußern wollte, betonte sie dem Bericht zufolge: "Ich will mich darum kümmern, dass zum Beispiel das Herstellen und Verbreiten von pornografischen Deepfakes unter Strafe gestellt wird, damit wir da eine klare Gesetzeslage haben."
Ulmen und Fernandes hatten 2011 geheiratet, im Jahr darauf kam die gemeinsame Tochter zur Welt. 2023 zog die Familie nach Spanien. Im September 2025 machten sie schließlich ihre Trennung öffentlich.
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