Sänger reagiert auf "Queerbaiting"-Vorwurf
Seit Jahren wird Harry Styles (32) vorgeworfen, sogenanntes "Queerbaiting" zu betreiben - also die gezielte, aber oberflächliche Anbiederung an die LGBTQ-Community zu Vermarktungszwecken. Seinen Auftritt bei "Saturday Night Live" nutzte der Sänger nun, um erstmals auf den Vorwurf zu reagieren.
Styles erinnerte das Publikum an seinen letzten Auftritt in der US-Sendung im Jahr 2019 und die anschließenden Diskussionen über seinen Modestil und seine sexuelle Identität. Er thematisierte dabei den Begriff "Queerbaiting" sehr direkt. Mit einem humorvollen Seitenhieb erklärte er, dass die Öffentlichkeit vielleicht fälschlicherweise glaube, jedes Detail seines Privatlebens zu kennen.
Harry Styles knutscht mit Comedian Ben Marshall
Um den Spekulationen die Ernsthaftigkeit zu nehmen, baute Styles eine Reihe von Sketchen in seinen Monolog ein. Nachdem er die SNL-Stars Chloe Fineman und Sarah Sherman spielerisch abgewiesen hatte, kam es zum Höhepunkt des Monologs: ein Kuss mit dem Comedian Ben Marshall, der beim Studiopublikum für große Begeisterung sorgte. Anschließend blickte Styles direkt in die Kamera und bemerkte mit einem Augenzwinkern: "Das nennt man Queerbaiting."
Neben den komödiantischen Einlagen präsentierte Styles Songs aus seinem vierten Studioalbum, das erst am 6. März erschienen ist. Das Album trägt den ungewöhnlichen Titel "Kiss All the Time. Disco, Occasionally". Styles scherzte, dass der Name das Ergebnis einer ChatGPT-Abfrage nach dem "italienischsten Satz aller Zeiten" gewesen sei. Auf der Bühne performte er die neuen Tracks "Dance No More" und "Coming Up Roses".
SpotOnNews- Harry Styles
- Saturday Night Live
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