Netflix-Filmprojekte stocken aktuell
Die Netflix-Zusammenarbeit von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) gerät zunehmend unter Druck. Wie das US-Promiportal "Page Six" unter Berufung auf Insider berichtet, stecken gleich mehrere Filmprojekte ihrer Produktionsfirma Archewell Productions in der sogenannten Entwicklungshölle. Steht die Zukunft ihres First-Look-Deals mit dem Streamingdienst auf dem Spiel?
Konkret betrifft das aktuell offenbar zwei Roman-Adaptionen: "Meet Me at the Lake" nach dem Bestseller von Carley Fortune (41) sowie "The Wedding Date" von Jasmine Guillory (50). Netflix hatte für die Rechte an "Meet Me at the Lake" laut "Page Six" rund drei Millionen US-Dollar gezahlt. Das war im August 2023. Seitdem ist das Projekt kaum vorangekommen - weder ein Regisseur noch irgendein Schauspieler wurden bislang verpflichtet. "Drei Jahre Entwicklungszeit für so einen Film sind bei Netflix kein gutes Zeichen", zitiert das Portal einen gut vernetzten Hollywood-Insider.
Kaum Bewegung bei Archewell Productions
First-Look-Deals funktionieren so, dass Studios Produzenten eine Art Vorhaltegebühr zahlen, um beim Erstzugriff auf neue Projekte bevorzugt zu werden. Wie lange der entsprechende Vertrag der Sussexes noch läuft, ist laut "Page Six" nicht bekannt. Sicher ist: Beide Roman-Adaptionen gelten weiterhin offiziell als "in Entwicklung", allerdings ohne erkennbare Fortschritte.
Hinzu kommt, dass der Dokumentarfilm "Cookie Queen", den die Sussexes Netflix angeboten hatten, vom Streamingdienst abgelehnt wurde. Der Film über die Girl-Scout-Cookies-Bewegung feierte zwar auf dem Sundance Film Festival seine Premiere und erhielt dort durchaus gute Kritiken, einen Käufer hat er bislang aber nicht gefunden. Meghans Lifestyle-Show "With Love, Meghan" wiederum wird laut Bericht nicht für eine dritte Staffel verlängert, da die Einschaltquoten hinter den Erwartungen zurückblieben.
Lob vom Netflix-Chef - aber wie lange geht das gut?
Vertreter aus dem Umfeld von Archewell betonen demnach, dass mehrere Projekte in verschiedenen Entwicklungsphasen seien und der kreative Prozess normal verlaufe. Auch Netflix-CEO Ted Sarandos (61) pflege ein gutes Verhältnis zu dem Paar. Doch Branchenbeobachter sehen das kritischer: "Ich weiß nicht, wie lange der neue Deal dauert - aber wenn sie bald nichts vorweisen können, kann ich mir nicht vorstellen, dass er verlängert wird", zitiert "Page Six" eine weitere Quelle.
Meghan soll sich derweil stärker auf ihre Lifestyle-Marke "As Ever" konzentrieren, die auch in Zusammenarbeit mit Netflix entstand. Gespräche über mögliche Sondersendungen zu Anlässen wie Valentinstag oder dem amerikanischen Unabhängigkeitstag habe es zwar gegeben, grünes Licht für solche Formate sei bislang aber nicht erteilt worden.
Den Grundstein für die Netflix-Partnerschaft legten die Sussexes kurz nach ihrem Abschied vom britischen Königshaus im September 2020 mit einem millionenschweren Exklusiv-Vertrag. Großen Erfolg brachte vor allem die mehrteilige Doku "Harry & Meghan", die auf dem Streamingdienst ein Millionenpublikum erreichte. Andere Formate, darunter eine Polo-Dokumentation, konnten diesen Erfolg nicht wiederholen.
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