In "Hoppers" spricht Heidi Klum einen Hai. Sie werde ja sowieso immer für ihre unverkennbare Stimme "getriezt", lacht sie im Interview.

Heidi Klum (52) schwimmt auf der Animationswelle: Im neuen Disney-Pixar-Film "Hoppers", der am 5. März in den deutschen Kinos startet, leiht die "Germany's next Topmodel"-Chefin der Hai-Dame Hai-Di nicht nur ihre unverwechselbare Stimme, sondern gleich auch ihren Namen. Dass ausgerechnet ein Hai perfekt zu ihr passt, findet Klum wenig überraschend: "Haie grinsen auch so breit, wenn sie vorbeischwimmen", lacht sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

In "Hoppers", in dem außerdem Martina Hill (51) oder Max Giermann (50) zu hören sind, finden Wissenschaftler heraus, wie Menschen mit ihrem Bewusstsein in lebensechte Robotertiere "hüpfen" können - so können sie erstmals direkt mit Tieren kommunizieren und stoßen dabei auf tierische Geheimnisse. Heidi Klum würde nach eigener Aussage auch gern einmal mit ihren eigenen Hunden sprechen. Im Gespräch verrät sie außerdem, welches Tier Ehemann Tom Kaulitz (36) wäre und wie sie mit unangenehmen "Anrufbeantworter-Momenten" umgeht.

Wie haben Sie sich auf Ihre Rolle als Hai vorbereitet?

Heidi Klum: Ich musste mich nicht wirklich vorbereiten. Ich habe schon so eine wiedererkennbare Stimme - ich werde ja auch immer ein bisschen getriezt dafür, wie hoch meine Stimme ist. Deswegen war das perfekt für diesen Hai.

Finden Sie, dass der Hai als Tier gut zu Ihnen passt?

Klum: Der Hai passt sehr gut zu mir, weil Haie auch so breit grinsen, wenn sie vorbeischwimmen. Ich bin bestimmt schon mit 20 Haien geschwommen, auch wirklich im offenen Meer, nicht in so einem Käfig. Die kommen richtig nahe ran und "lächeln" dich an.

In der öffentlichen Wahrnehmung sind Haie aber eher negativ konnotiert...

Klum: Ich mochte Haie eigentlich immer. Ich glaube, wenn man sie in Ruhe lässt, lassen sie einen auch in Ruhe. So war es auch damals, als ich mit ihnen schwimmen durfte: Sie haben sich zwar für mich interessiert, kamen dann ein bisschen ran, schauten mich an - und dann schwammen sie auch wieder davon.

Hat sich Ihre Sicht auf die Bedürfnisse und Gefühle von Tieren durch "Hoppers" verändert?

Klum: Tiere waren mir schon immer wichtig! Schon als Kind hatte ich viele Tiere, ob das eine Katze war, ein Vogel oder ein Hamster. Wäre es nicht toll, wenn wir wirklich verstehen könnten, was Tiere uns sagen wollen?

Was würden Sie gerne mal mit Ihren eigenen Hunden besprechen?

Klum: Ich würde gerne wissen, wie wir so sind als Mensch. Ich glaube, unsere Tiere haben es sehr gut bei uns. Jeden Tag geht jemand anderthalb Stunden mit ihnen wandern, sie haben einen riesigen Garten, wedeln von morgens bis abends mit ihrem Schwänzchen, bekommen etwas Leckeres zu essen und dürfen bei Mami und Papi im Bett schlafen. Aber ich würde mich trotzdem gern mit ihnen unterhalten können.

Wenn Ihr Ehemann Tom in dem Film mitspielen würde, für welches Tier wäre er perfekt?

Klum: Ich glaube, ein Faultier ist gar nicht im Film drin. Mein Mann ist eher wie ein Faultier. Dann könnte er Tag und Nacht schlafen! (lacht)

Sie haben anfangs gesagt, dass Sie für Ihre markante Stimme belächelt werden. Wie stehen Sie denn selbst zu Ihrer Stimme?

Klum: Viele erinnern sich bestimmt noch an die alten Anrufbeantworter und die vielen Versuche, eine perfekte Ansage hinzukriegen. Meine Aufnahme hat mir nie gefallen. (lacht)

Haben Sie heute noch solche "Anrufbeantworter-Momente"?

Klum: Klar habe ich noch Momente, in denen ich mich frage, warum ist meine Stimme denn jetzt so hoch gewesen? Aber wenn man nervös oder in Panik ist, geht die Stimme automatisch viel höher. Normalerweise, wenn ich zu Hause mit meinem Mann rede, ist meine Stimme eher tiefer - da quietsche ich auch nicht so rum.

Würden Sie sagen, dass Ihre Stimme ein Markenzeichen ist?

Klum: Ja, meine Stimme ist ein Markenzeichen. Ich glaube schon, dass Leute mich erkennen würden, ohne mich zu sehen.

Apropos erkennen: Wie war es für Sie, nur mit Ihrer Stimme Teil eines Films zu sein?

Klum: Es hat mir super viel Spaß gemacht. Es ist auch eine große Ehre, dabei sein zu können. Ich freue mich, wenn ganze Familien ins Kino gehen und meine Stimme dann hoffentlich auch erkennen. Es ist eine kleine und sehr feine Rolle, aber eine wahnsinnig lustige mit Herz. Und ich hoffe, dass die Leute dadurch den Haifisch von einer anderen Seite sehen.

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