Marius Borg Høiby muss sich neuen Vorwürfen stellen. Im aktuellen Prozess gegen ihn werden nun zwei neue Anklagepunkte behandelt.

Marius Borg Høiby (29) steht derzeit vor Gericht. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) muss sich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung und weiterer Straftaten verantworten. Kurz vor Prozessbeginn wurde Høiby Anfang Februar erneut festgenommen, ihm wurden dabei unter anderem Körperverletzung und die Bedrohung mit einem Messer vorgeworfen. Aus diesem Vorfall ergaben sich nun neue Anklagepunkte.

Das sind die Vorwürfe

Wie "Aftenposten" berichtet, bestätigte Verteidiger Petar Sekulic an diesem Dienstag, dass Høiby jedoch lediglich wegen rücksichtslosen Verhaltens und Verstoßes gegen ein Kontaktverbot angeklagt sei und er die Vorwürfe auch anerkenne. Von einer Messerbedrohung und einer Körperverletzung ist nun nicht mehr die Rede. Der betreffende Vorfall soll sich am Wochenende vor Beginn des Prozesses in Høibys Wohnung ereignet haben.

Warum er die Vorwürfe anerkennt, erklärte Sekulic in einem Statement gegenüber "VG": "Das hat er immer zugegeben. Es sind die Anklagepunkte wegen Messerbedrohung und Körperverletzung, die er nicht zugegeben hat, und diese hat die Staatsanwaltschaft auch fallen gelassen."

Staatsanwalt Sturla Henriksbø bestätigte dies, schränkt aber ein: "Der Punkt, der sich auf Körperverletzung bezieht, wurde nicht in die Anklageschrift aufgenommen, aber das Element der Gewalt ist in den Punkt eingebettet, der sich auf rücksichtsloses Verhalten bezieht." Henriksbø betonte, dass es wichtig sei, die Fälle gleichzeitig mit den Anklagepunkten zu behandeln, die bereits zuvor Teil des Verfahrens gewesen seien.

"Wenn diese Sachverhalte jetzt nicht formell behandelt worden wären, wären sie nach Abschluss der Hauptverhandlung in der Schwebe geblieben", sagte er. "Und aufgrund der Ressourcen, die für ein solches Strafverfahren erforderlich sind, wären sie wahrscheinlich überhaupt nicht behandelt worden. Wir sind also zufrieden, dass wir einen Weg gefunden haben, diese Fälle zu behandeln."

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