Fünf Fakten zu Gustav Schäfer
Gustav Schäfer (37) steht lieber in der zweiten Reihe - das hat der Tokio-Hotel-Schlagzeuger selbst einmal über sich gesagt. Wie Bassist Georg Listing (38) überlässt er den Kaulitz-Zwillingen Bill und Tom (36) in Sachen Medienpräsenz oft bereitwillig die große Bühne. Doch das ändert sich jetzt: Ab Freitag (27. Februar, 20:15 Uhr) steht Schäfer als Kandidat der 19. Staffel von "Let's Dance" bei RTL im Rampenlicht - ganz ohne seine Bandkollegen.
Für die Zuschauer dürfte das eine seltene Gelegenheit sein, den eher zurückhaltenden Musiker aus Magdeburg von einer anderen Seite kennenzulernen. Vorab gibt es schon einmal fünf Fakten über Gustav Schäfer.
Alles begann bei einem Auftritt
Gustav Schäfer war ein zwölfjähriger Nachwuchsschlagzeuger und Metal-Fan, als er im Jahr 2001 in seiner Heimatstadt Magdeburg einen Auftritt der Kaulitz-Zwillinge besuchte. Bill und Tom traten zu diesem Zeitpunkt noch unter dem Namen Black Questionmark auf. Zusammen mit Georg Listing wurden sie dann zu Devilish, bis Musikproduzent Peter Hoffmann die Gruppe 2003 im Gröninger Bad im Magdeburger Stadtteil Salbke entdeckte. Nach einem geplatzten Vertrag mit Sony BMG landete das Quartett 2005 als Tokio Hotel bei Universal - und plötzlich stand der Junge aus Magdeburg als Schlagzeuger einer der erfolgreichsten deutschen Bands auf den größten Bühnen Europas.
Ruhiges Familienleben statt Promi-Trubel
Während Bill Kaulitz mit seinen Männergeschichten regelmäßig für Schlagzeilen sorgt und Bruder Tom das Liebesglück mit Ehefrau Heidi Klum (52) öffentlich zelebriert, hält es Schäfer lieber ruhig. Seit 2014 ist der Drummer mit seiner Frau Linda verheiratet, 2016 kam die gemeinsame Tochter zur Welt. Die Familie lebt weiterhin in Magdeburg.
Wie bodenständig sein Alltag ist, verriet Schäfer im offiziellen "Let's Dance"-Podcast: Nach Wochen auf Tour wartet zu Hause erst einmal der Müllsack vor der Tür auf ihn - danach stehen Fensterputzen, Staubsaugen und Einkaufen an. Starallüren? Fehlanzeige. Seine Frau und seine Tochter bezeichnete er in dem Gespräch als seinen "Anker". Die Neunjährige wird übrigens auch die "Let's Dance"-Auftritte ihres Vaters genauestens unter die Lupe nehmen: Per FaceTime werde sie ihm nach jeder Show mit sekundengenauer Analyse erklären, wo er Fehler gemacht habe, kündigte Schäfer augenzwinkernd an.
75-Quadratmeter-Grillpalast
Neben seiner Familie und der Musik hat Gustav Schäfer noch eine dritte große Leidenschaft: das Grillen. Er war bereits in der VOX-Sendung "Grill den Henssler" zu Gast und veranstaltet in Magdeburg regelmäßig seine "Drums'n'BBQ"-Workshops, bei denen sich alles um Beats und Barbecue dreht.
Sein jüngstes Projekt toppt allerdings alles Bisherige: Im Garten seines Hauses entsteht derzeit ein 75 Quadratmeter großer Grillpalast. "Ich bin ein bisschen größenwahnsinnig geworden", räumte Schäfer ein. Im November feierte die Familie bereits Richtfest, fertig eingerichtet ist der Traum in Holz aber noch nicht. In dem Palast sollen neben mehreren Grills auch ein Billardtisch, eine Dartscheibe und ein Flipperautomat Platz finden.
Er kickt bei den alten Herren
Gustav Schäfer mag Grillen, Bier, Campen, Heimwerken - da fehlt natürlich nur noch Fußball. Während seine Bandkollegen Tom und Georg dem Sport eher von der Tribüne aus zusehen, schnürt er noch selbst die Fußballschuhe. "Ich geh montags zu den alten Herren", erklärte er 2022 in einem Interview. Im Podcast "Musste Machen!" des Fußballverbands Sachsen-Anhalt wurde er dann noch konkreter: Er sei beim 1. FC Magdeburg vor allem "ein Star neben dem Platz". Das finde er aber auch "das Geile an Alt-Herren-Fußball". Nach fünf Minuten im Spiel könne man sich hechelnd auswechseln lassen, um dann nach zehn Minuten Pause ausgeruht wieder auf den Platz zu laufen.
Der Mann der kurzen Antworten
Wer Schäfer in Interviews erlebt, merkt schnell: Der Mann macht lieber Musik, als darüber zu reden. Besonders deutlich wurde das 2022 in einem Gespräch der "Berliner Zeitung" mit der gesamten Band. Auf die Frage, ob er das Bandgefüge genauso empfinde wie seine Kollegen, antwortete Schäfer knapp: "Joa, schon"- übrigens als einzige Äußerung im ganzen Interview. Tom Kaulitz kommentierte das trocken: "Antwort erledigt, danke! Gustav antwortet gerne mit Ja oder Nein."
Kein Wunder, dass Bill Kaulitz seinen Bandkollegen in seiner Autobiografie "Career Suicide" als "in sich ruhend und gefestigt" bezeichnet - man müsse sich den kleinen Gustav vorstellen wie den Geißenpeter aus Heidi. In der Netflix-Doku "Kaulitz & Kaulitz" legte Tom noch nach: "Gustav ist immer in ganz anderen Sphären. Muss schön sein dort." Ab Freitag zeigt sich, ob ihn diese Ruhe bei "Let's Dance" weiterbringen wird.
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