Liza Minnelli erwischte Ehemann in Flagranti und ihre Mutter wurde „vergiftet“
Die 79-jährige Entertainerin Liza Minelli veröffentlicht am 10. März ihre Autobiografie „Kids, Wait Till You Hear This!“. Ein Auszug erschien in dieser Woche in der britischen „The Sunday Times“.
Minnelli ist die Tochter der Schauspielerin und Sängerin Judy Garland und des Regisseurs Vincente Minnelli. Garland starb 1969 in London im Alter von 47 Jahren. Die Behörden erklärten ihren Tod als Folge einer Überdosis an Schlaftabletten. Im Memoiren-Auszug verteidigt Minnelli ihre Mutter jedoch gegen langjährige Vorwürfe, sie sei eine schlechte Mutter gewesen. Wörtlich schreibt sie: „Sie (die Presse) sagten, sie sei eine schlechte Mutter gewesen, sie habe zu viel getrunken, zu viele Pillen genommen und ihre Familie ignoriert.“
Weiter heißt es: „Mama gab Millionen Dollar für Rehabilitationszentren und Krankenhäuser aus und betete, dass sie sie heilen könnten. Sie unterzog sich mehreren Elektroschocktherapien. Nichts half. Es ist kein Geheimnis, wer die Schuldigen waren. Branchenmanager – und, wie man mir sagte, meine Großmutter – hatten sie seit ihrer Zeit als Kinderstar mit Aufputsch- und Beruhigungsmitteln vergiftet.“
Liza Minnelli schildert, dass sie bereits mit 13 Jahren zur „Betreuerin“ ihrer Mutter geworden sei und zugleich „Krankenschwester, Ärztin, Pharmakologin und Psychiaterin“ sein musste. Sie habe ihr täglich Medikamente gegeben, damit Garland arbeitsfähig blieb. Über den Umgang ihrer Mutter mit Krisen schreibt sie, Judy sei Schwierigkeiten mit „einem schlagfertigen Spruch, einer Pille und einem Drink“ begegnet.
Nach Garlands Tod habe sie dennoch „acht Tage am Stück geweint“. Das Jahr 1969 sei dadurch für sie „eine Zeit unvorstellbarer Trauer und schicksalhafter Veränderung“ gewesen.
Liza Minnelli und die Überraschung im Ehebett
Auch ihr Privatleben beschreibt Minnelli offen in ihren kommenden Memoiren. Besonders einschneidend sei der Moment gewesen, als sie ihren ersten Ehemann, den australischen Entertainer Peter Allen, in ihrem gemeinsamen Bett mit einem Mann überraschte. Sie habe sich nach dieser Situation „zerbrechlich und ängstlich“ gefühlt. Trotz dieses Erlebnisses blieb das Paar nach ihrer Darstellung weitere sieben Jahre verheiratet.
Liza Minnellis Liebesleben wurde nach dem Ende ihrer ersten Ehe im Jahr 1974 verzwickt. Sie war viermal verheiratet, nach Peter Allen folgten der Filmproduzent und Regisseur Jack Haley Jr. (1974–1979), die dritte Ehe mit dem Bildhauer Mark Gero (1979–1992) und zu guter Letzt die Verbindung mit dem Konzert- und Musikproduzenten David Gest (2002–2007). Kinder bekam Minnelli nie.
Turbulent gestaltete sich auch die Karriere von Minnelli, hierauf geht sie ebenfalls in ihrem Buch ein. Minnellis Karriere hatte in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren ihren Höhepunkt. Sie trat unter anderem in der Carnegie Hall auf und spielte 1977 an der Seite von Robert De Niro in „New York, New York“ unter der Regie von Martin Scorsese.
Gleichzeitig entwickelte sie jedoch ein eigenes Drogenproblem. Als junge Frau habe sie Alkohol und Drogen zunächst gemieden, weil sie den Niedergang ihrer Mutter miterlebt hatte. In den 1970er-Jahren sei sie dennoch in exzessiven Konsum geraten, darunter Alkohol, Kokain und Quaaludes, ein hypnotisches Beruhigungsmittel. Mitte der 80er-Jahre absolvierte sie Entzugsbehandlungen und schloss sich den Anonymen Alkoholikern an.
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