Eine Spendenaktion nach Eric Danes Tod warf Fragen auf. Nun bestätigte die Familie: Die Kampagne für die beiden Töchter ist echt.

Der plötzliche Tod von "Grey's Anatomy"-Star Eric Dane (1972-2026) hat weltweit Bestürzung ausgelöst. Doch kurz nach der traurigen Nachricht sorgte eine Spendenkampagne für Unruhe: Wer steckt hinter dem GoFundMe-Aufruf für Danes Töchter, und wohin fließt das Geld tatsächlich? Nun hat sich die Familie des Schauspielers erstmals zu Wort gemeldet und für Klarheit gesorgt.

Eric Dane verstarb am 19. Februar im Alter von 53 Jahren an den Folgen von ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Fast ein Jahr lang kämpfte der Schauspieler gegen die neurodegenerative Erkrankung. Hinter den Kulissen hinterließ die Krankheit jedoch nicht nur emotionale Spuren.

GoFundMe-Kampagne unter der Lupe

Wie Mike McGuiness, ein langjähriger Freund Danes, auf Instagram erklärte, hatten die Pandemie und die schwere Krankheit die finanziellen Ressourcen des Schauspielers stark angegriffen. Er habe seiner Familie nicht die Mittel hinterlassen können, die er sich erhofft hatte. Seine größte Sorge sei gewesen, dass er durch die Behandlungskosten das Erbe und die Ausbildungssicherheit für seine Töchter Billie und Georgia "aufgebraucht" hat.

Kurz nach Danes Tod tauchte eine Kampagne mit dem Titel "In Honor of Eric Dane" auf, die ein Ziel von 500.000 US-Dollar anvisiert. Innerhalb kürzester Zeit kamen über 275.000 Dollar zusammen, darunter eine Großspende von "Euphoria"-Schöpfer Sam Levinson in Höhe von 27.000 Dollar.

Allerdings kamen laut dem "San Francisco Chronicle" Unstimmigkeiten auf: Der Organisator war zunächst nur als "Freunde der Familie" gelistet. Die Plattform GoFundMe leitete daher eine routinemäßige Überprüfung ein und fror die Gelder vorübergehend ein, um die Identität der Organisatoren und den Verwendungszweck zu prüfen.

Ein Sprecher der Plattform bestätigte demnach, dass man zusätzliche Informationen angefordert habe, um sicherzustellen, dass die Spenden tatsächlich Danes Töchtern Billie (15) und Georgia (14) zugutekommen.

Familie schafft Klarheit

Am Sonntagmorgen beendete die Familie die Spekulationen. Über den offiziellen Instagram-Account des verstorbenen Schauspielers wurde ein rührendes Foto von Dane und seinen Töchtern geteilt. In dem Begleittext bestätigten sie die Echtheit der Aktion: "Da seine Krankheit weitaus schneller voranschritt, als man es sich hätte vorstellen können, haben sich Erics Freunde zusammengeschlossen, um ein GoFundMe zu erstellen [...], um seine Mädchen und ihre zukünftigen Bedürfnisse zu unterstützen."

Die Familie betonte, dass Eric seine letzten Tage im Kreise seiner Frau Rebecca Gayheart und seiner Töchter verbrachte, die für ihn "das Zentrum seiner Welt" waren. Jede Spende solle dazu beitragen, den Mädchen in dieser unglaublich schweren Zeit Stabilität zu geben.

Astronomische Behandlungskosten für Erkrankung

In der Kommentarspalte erhält Danes Familie viel Unterstützung: "Eine Erinnerung an alle, die die Familie dafür kritisieren, dass sie um finanzielle Unterstützung bitten: Die Behandlungskosten für ALS sind unglaublich teuer", schreibt eine Userin. "Nur weil das Nettovermögen von jemandem online zu finden ist, heißt das nicht, dass die Person zum Zeitpunkt ihres Todes so viel hat, besonders nach einer schweren Erkrankung."

ALS gilt als eine der teuersten Krankheiten, die man in den USA diagnostiziert bekommen kann. Die Kosten für die Betreuung, Medikamente und technische Hilfsmittel (wie Beatmungsgeräte oder Rollstühle) können jährlich zwischen 70.000 und 250.000 US-Dollar liegen. Da ALS die Muskulatur vollständig lähmt, benötigen Patienten im fortgeschrittenen Stadium oft eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Im Gegensatz zu Angestellten haben Schauspieler kein klassisches Krankengeld. Sobald Eric Dane aufgrund seiner Lähmungserscheinungen (er verlor bereits Mitte 2025 die Funktion seines rechten Arms) nicht mehr drehen konnte, versiegten die Haupteinnahmequellen.

Eric Dane ist kein Einzelfall: Erst kürzlich gab es eine ähnliche Diskussion um "Dawson's Creek"-Star James Van Der Beek (1977-2026), dessen Familie nach seinem Krebstod ebenfalls mit massiven Schulden zurückblieb und auch ein GoFundMe einrichtete.

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