Am 20. Jahrestag seines ersten „Grey's Anatomy“-Auftritts als „McSteamy“ ist Eric Dane mit 53 Jahren an ALS gestorben – nach langem Kampf gegen die Nervenkrankheit.

Exakt 20 Jahre nachdem Eric Dane zum ersten Mal als Dr. Mark Sloan über die Flure des fiktiven Grey Sloan Memorial Hospital schritt, ist der Schauspieler am Donnerstag, dem 19. Februar, im Alter von 53 Jahren gestorben. Der Tag, der eigentlich ein Jubiläum seines größten Karrieremoments hätte sein können, wurde zum Tag seines Abschieds. Dane erlag den Folgen von Amyotropher Lateralsklerose (ALS), wie das US-Magazin „People“ unter Berufung auf ein Statement der Familie bestätigte.

„Mit schwerem Herzen teilen wir mit, dass Eric Dane am Donnerstagnachmittag nach einem mutigen Kampf gegen ALS verstorben ist“, hieß es darin. Seine letzten Tage habe er im Kreise enger Freunde, seiner Ehefrau Rebecca Gayheart, 54, und seiner beiden 2010 und 2011 geborenen Töchter Billie und Georgia verbracht, die „der Mittelpunkt seiner Welt“ gewesen seien.

Eric Dane war 20 Jahre „McSteamy“

Es war im Februar 2006, als Dane erstmals in „Grey's Anatomy“ auftauchte – und damit alles veränderte. Er verkörperte den charmanten Chirurgen Mark Sloan, besser bekannt unter seinem Spitznamen „McSteamy“, und avancierte zu einem der beliebtesten Charaktere der ABC-Erfolgsserie. Seine Figur durchlebte komplexe Beziehungsdramen, bevor ihr Bogen in der neunten Staffel mit seinem Tod nach einem Flugzeugabsturz endete. Dass nun auch der Darsteller selbst ausgerechnet an diesem symbolträchtigen Datum starb, berührt Fans weltweit.

Erst rund zehn Monate vor seinem Tod hatte Dane seine ALS-Diagnose öffentlich gemacht. Doch statt sich zurückzuziehen, wurde er zum leidenschaftlichen Kämpfer gegen die unheilbare Nervenkrankheit.

Vom Schauspieler zum ALS-Aktivisten

Im Dezember 2025 absolvierte Dane seinen letzten öffentlichen Auftritt – ein virtuelles Panel mit der Organisation I AM ALS. Er reiste sogar nach Washington, D.C., um sich dort für die Wiederautorisierung des „ACT for ALS“-Gesetzes einzusetzen. „Eric hat seine Plattform nicht für Aufmerksamkeit genutzt, sondern für Taten“, würdigte ein Sprecher von I AM ALS den Verstorbenen laut dem US-Magazin. Er habe von Anfang an gefragt, wie er seine „Superkräfte“ für die Bewegung einsetzen könne. „Er verstand, dass ALS nicht nur eine Diagnose ist – sondern ein Aufruf zum Handeln.“

In den Monaten nach seiner Diagnose zeigten sich auch zahlreiche „Grey's Anatomy“-Kollegen solidarisch. Patrick Dempsey verriet dem Magazin „Parade“ im vergangenen Monat, dass er per SMS und Telefon regelmäßig Kontakt zu Dane gehalten habe – und sogar versuchte, ihm eine Rolle in seinem neuen Thriller „Memory of a Killer“zu verschaffen.

Ellen Pompeos Telefon klingelte nach 30 Sekunden

Besonders berührend: Ellen Pompeo, die als Meredith Grey jahrelang an Danes Seite vor der Kamera gestanden hatte, meldete sich sofort, als sie von der Diagnose erfuhr. „Ich schrieb ihm: 'Ich bin hier, wenn du reden willst'“, erinnerte sich Pompeo bei einer Gala des ALS Network Ende Januar. „Und 30 Sekunden später klingelte mein Telefon.“ Ein Detail, das viel über die Verbundenheit der beiden erzählt – und das weit über die Grenzen einer Serienpartnerschaft hinausgeht.

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