Ab dem 12. Februar lädt die Berlinale in die Landeshauptstadt ein. Auf welche großen Namen der Filmbranche dürfen wir uns freuen?

Vom 12. bis 22. Februar rückt die deutsche Hauptstadt Berlin wieder in den Fokus von Filmschaffenden aus allen Herrenländern. Die 76. Ausgabe der Berlinale steht an und mit ihr namhafte nationale wie internationale Stars - mal im Wettbewerb, mal außer Konkurrenz und mal in der Jury sitzend. Das hat die Berlinale 2026 alles zu bieten.

Ehrenpreis, Jurypräsident und Eröffnungsfilm

Wie für Filmfestivals generell üblich, wurden im Vorfeld der Veranstaltung tröpfchenweise wichtige Personen und Werke für die anstehende Berlinale enthüllt. So steht bereits seit Dezember des vergangenen Jahres fest, dass Regisseur Wim Wenders die ehrenvolle Aufgabe als Jurypräsident innehaben wird. Der Jury gehören zudem die südkoreanische Schauspielerin Bae Doona, Regisseur und Produzent Min Bahadur Bham aus Nepal, die japanische Regisseurin Hikari, der US-amerikanische Filmemacher Reinaldo Marcus Green sowie der indische Regisseur Shivendra Singh Dungarpur und die polnische Produzentin Ewa Puszczyńska an.

International ist auch der Eröffnungsfilm der Berlinale. Es handelt sich dabei um das afghanische Liebesdrama "No Good Men", den nunmehr dritten Spielfilm der Regisseurin Shahrbanoo Sadat. Der Film wird als Weltpremiere im Berlinale Palast präsentiert. Zur Wahl des Eröffnungsfilms erklärte Berlinale-Direktorin Tricia Tuttle, Sadat rücke damit "erneut das Leben afghanischer Frauen in den Mittelpunkt und verbindet eine mitreißend politische Geschichte mit Romantik und feinem Humor".

Auch zwei Preisträger stehen bereits vor dem Startschuss des Filmfestivals fest. Oscarpreisträgerin Michelle Yeoh ("Everything Everywhere All At Once") erhält in diesem Jahr den Goldenen Ehrenbären für ihre Verdienste in der Filmindustrie. Der Filmkomponist Max Richter darf sich derweil über den Sonderpreis Berlinale Kamera freuen.

Diese Stars und Werke greifen nach dem Goldenen Bären

Insgesamt sind 22 Filme, viele davon Koproduktionen mehrerer Länder, im Wettbewerb. Darunter befindet sich "Rosebush Pruning", der ganz allein schon ein Star-Aufgebot nach Berlin führen wird. Der Thriller versammelt unter anderem Callum Turner, Riley Keough, Elle Fanning sowie Pamela Anderson vor der Kamera - und sicherlich auch auf dem roten Teppich der Berlinale.

Spannend auch die deutsch-österreichische Koproduktion "Rose". In dem Historiendrama, das während des Dreißigjährigen Kriegs spielt, hat Deutschlands Hollywood-Export Sandra Hüller die Hauptrolle inne.

Amy Adams und Channing Tatum werden höchstwahrscheinlich die deutsche Hauptstadt besuchen. Sie ist im Wettbewerbsfilm "At the Sea" zu sehen, er wirkt im Drama "Josephine" mit. Dank "Everybody Digs Bill Evans" stehen die Chancen zudem gut, Bill Pullman und Laurie Metcalf in Berlin anzutreffen. Erstgenannten Star womöglich mit seinem Sohn Lewis Pullman, der ebenfalls einen Film präsentiert - allerdings ohne Chance auf den Goldenen Bären...

Ein Blick außer Konkurrenz lohnt sich

Wie jedes Jahr lohnt sich auch 2026 der Blick auf die Sektionen außer Konkurrenz. So findet sich im Bereich "Berlinale Special" etwa die deutsch-US-amerikanische Koproduktion "The Weight", dank der sich wohl Oscar-Anwärter Ethan Hawke und Oscarpreisträger Russell Crowe in Berlin einfinden werden.

Interessant auch der Film "The Testament of Ann Lee" mit Amanda Seyfried, dem angesprochenen Lewis Pullman und Thomasin McKenzie, ebenso wie die Sci-Fi-Komödie "Good Luck, Have Fun, Don't Die" mit Stars wie Sam Rockwell und Juno Temple. Auch John Turturro, Steve Buscemi und Giancarlo Esposito könnten die Berlinale beehren - ihr gemeinsamer Film "The Only Living Pickpocket in New York" wird ebenfalls außer Konkurrenz laufen.

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