Lindsey Vonn soll nach ihrem Olympia-Sturz ein zweites Mal operiert worden sein. Ein angekündigtes Klinik-Statement wurde abgesagt.

Die Sorge um Lindsey Vonn (41) reißt nicht ab. Wie die US-Nachrichtenagentur "Reuters" am Montag berichtet, musste sich der US-Skistar nach dem schweren Sturz bei der olympischen Abfahrt in Cortina d'Ampezzo angeblich einem zweiten chirurgischen Eingriff unterziehen. Beide Operationen fanden demnach im Ca' Foncello Krankenhaus im rund 125 Kilometer entfernten Treviso statt. Das habe eine Quelle bestätigt, heißt es.

Laut "Reuters" führte ein gemeinsames Team aus lokalen Orthopäden und plastischen Chirurgen die Eingriffe durch. Vonns persönlicher Arzt war zwar anwesend, assistierte jedoch lediglich - die italienischen Chirurgen leiteten die Operationen. Ziel beider Eingriffe sei es gewesen, den Zustand der Athletin zu stabilisieren und Komplikationen durch Schwellungen und Durchblutungsprobleme zu verhindern.

Angekündigtes Statement kurzfristig abgesagt

Für zusätzliche Unruhe sorgte am Montag, dass das Krankenhaus ein für 12 Uhr angekündigtes offizielles Statement zu Vonns Gesundheitszustand kurzfristig absagte. Auf Mediennachfragen wollte sich die Klinik zu den neuen Berichten über die zweite Operation nicht äußern. Auch das United States Olympic and Paralympic Committee reagierte laut "Reuters" nicht auf eine Anfrage zur Behandlung der Sportlerin.

Am Sonntag hatte es zunächst nur geheißen, Vonn sei am linken Bein operiert worden, ohne dass Details zu einem weiteren Eingriff bekannt wurden. Die Fraktur im linken Bein war nach dem Sturz in der Klinik Codivilla-Putti in Cortina d'Ampezzo diagnostiziert worden, bevor Vonn per Hubschrauber nach Treviso verlegt wurde. Das US-Skiteam hatte das Krankenhaus in Treviso bewusst einem nähergelegenen in Belluno vorgezogen - unter anderem, weil Treviso auch über eine neurochirurgische Abteilung verfügt.

Es bricht mir das Herz", sagte Vonns Vater der "Sportschau" kurz nach dem dramatischen Sturz. Seine Tochter sei "so eine Kriegerin, sie ist so eine starke Kämpferin. Sie hat alles gegeben, was sie hatte. Unglücklicherweise war es nicht ihr Tag. Das ist herzzerreißend." Auch ihr Trainer Aksel Lund Svindal (43) meldete sich unterdessen via Instagram zu Wort: "Lindsey. Du bist unglaublich mutig. Du inspirierst die Menschen, die deine Reise verfolgen, und uns, die wir jeden Tag eng mit dir zusammenarbeiten. Gestern war ein harter Tag auf dem Berg. Für alle, aber vor allem für dich."

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