Sie bittet Königsfamilie um Verzeihung
Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) steht unter enormem Druck - und hat nun erstmals ausführlicher Stellung zu ihrer Verbindung mit dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) bezogen. In einem Statement des Königshauses heißt es, man verstehe "die starken Reaktionen der Menschen auf das, was in den letzten Tagen geschehen ist". Die Kronprinzessin verurteile Epsteins Missbrauch und seine kriminellen Handlungen "aufs Schärfste" und bedauere zutiefst, nicht früh genug erkannt zu haben, was für ein Mensch Epstein gewesen sei.
Mette-Marit wandte sich in dem Statement auch direkt an die Öffentlichkeit. "Ich möchte mein tiefstes Bedauern über meine Freundschaft mit Jeffrey Epstein zum Ausdruck bringen. Es ist mir wichtig, mich bei allen, die ich enttäuscht habe, zu entschuldigen", ließ die Ehefrau von Kronprinz Haakon (52) erklären. Zudem räumte sie ein, dass einige Inhalte der Nachrichten zwischen Epstein und ihr nicht dem Menschen entsprächen, der sie sein wolle. Ausdrücklich entschuldigte sie sich auch für die Lage, in die sie "die königliche Familie, insbesondere den König und die Königin", gebracht habe.
Brisante E-Mails sorgen für Entsetzen
Hintergrund der Krise ist die Veröffentlichung von mehr als drei Millionen Dokumenten zum Fall Epstein durch das US-Justizministerium in Washington. Unter den Unterlagen befinden sich E-Mails, Fotos und Videos, die das Ausmaß von Epsteins Netzwerk in höchsten gesellschaftlichen Kreisen offenlegen. Seit dem vergangenen Wochenende ist bekannt, dass Mette-Marit offenbar jahrelang engen E-Mail-Kontakt zu dem US-Multimillionär pflegte - und zwar auch noch nach dessen Verurteilung wegen Sexualstraftaten im Jahr 2008.
Die Inhalte der Korrespondenz haben es in sich: Unter anderem soll die Kronprinzessin Epstein in einer Mail gefragt haben, ob es "für eine Mutter unangemessen ist, als Bildschirmschoner für ihren 15-jährigen Sohn ein Bild von zwei nackten Frauen, die ein Surfbrett tragen, vorzuschlagen". In einem Austausch im Herbst 2012 ging es um die Suche nach einer Frau. "Paris ist interessant, aber ich bevorzuge Skandinavien", soll Epstein geschrieben haben. Die Antwort: "Paris ist gut für Ehebruch. Skandinavierinnen sind die besseren Ehefrauen. Aber wer bin ich schon, dass ich das beurteilen kann."
Kronprinzessin bittet um Zeit
Für besondere Empörung in Norwegen sorgt, dass der Kontakt erst nach Epsteins Verurteilung stattfand - und Mette-Marit diesen Umstand in einer E-Mail offenbar mit einem beinahe ironischen Unterton erwähnte. Der US-Milliardär wird beschuldigt, zahlreiche Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teils an einflussreiche Persönlichkeiten vermittelt zu haben. Epstein bewegte sich international in den höchsten gesellschaftlichen Kreisen; in den inzwischen veröffentlichten Unterlagen finden sich entsprechend viele bekannte Namen.
Laut dem Statement des Königshauses wolle Mette-Marit über den Vorfall berichten und sich noch ausführlicher erklären - könne dies aber derzeit nicht. Die Kronprinzessin befinde sich "in einer sehr schwierigen Lage" und hoffe auf Verständnis, dass sie Zeit brauche, um sich zu sammeln. Mette-Marit befindet sich aktuell tatsächlich in mehreren schwierigen Situationen. Neben dem Epstein-Skandal und ihrer chronischen Lungenkrankheit steht derzeit auch ihr Sohn Marius Borg Høiby (29) vor Gericht.
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