Senta Berger musste sich nach einem Oberschenkelbruch operieren lassen. Ihr Sohn Simon Verhoeven hat ein Gesundheitsupdate gegeben.

Senta Berger (84) sollte gemeinsam mit Friedrich von Thun (83) am vergangenen Freitag in der Hamburger Laeiszhalle eine Lesung zu Loriots "Szenen einer Ehe" abhalten. Doch die Veranstaltung musste kurzfristig abgesagt werden. Auch die für diesen Sonntag geplante Lesung in Kiel findet nicht statt. "Aufgrund einer akuten Erkrankung eines der Künstler musste die Veranstaltung leider abgesagt werden", hieß es dort zur Begründung.

Premierenfeiern rücken in den Hintergrund

Wie das "Hamburger Abendblatt" und die "Bild"-Zeitung berichten, ist die Schauspielerin beim Soundcheck in Hamburg gestürzt. Laut "Bild" soll sie sich dabei einen Oberschenkelbruch zugezogen haben und sei bereits operiert worden. Ihr Sohn Simon Verhoeven (53) erklärte der Zeitung: "Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend gut. Wir sind froh, dass sie in sehr guten Händen ist." Sie sei eine Kämpferin, was sie jetzt auch wieder beweisen werde. "Wir hatten uns zwar sehr auf die Premieren und die gemeinsamen Auftritte gefreut. Jetzt steht für uns alle aber natürlich ausschließlich ihre Genesung im Vordergrund." Ab 29. Januar ist Berger im Kinofilm "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" nach einem Buch von Joachim Meyerhoff zu sehen, der unter der Regie ihres Sohnes entstanden ist.

Darin geht es um Joachim (Bruno Alexander), der überraschend an der renommierten Schauspielschule in München aufgenommen wird. Er zieht in die alte Villa seiner Großeltern Inge (Senta Berger) und Hermann (Michael Wittenborn), wo exzentrische Eigenheiten und weinselige Rituale den Alltag bestimmen. Zwischen den skurrilen Übungen der Schauspielschule und den unberechenbaren Launen seiner Großeltern sucht Joachim nach seinem Platz im Leben.

"Gott sei Dank bin ich ja in einem Beruf, in dem man nicht in Rente geschickt wird", sagte Berger erst kürzlich der "Bild am Sonntag". "Insofern muss ich das Ende selbst bestimmen." Doch wenn sie mit dieser Rolle ihrem beruflichen Leben vor der Kamera ein Ende setzen würde, "dann wäre es in Ordnung".

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