Bericht: Schauspieler hat sich gestellt
Nachdem schwere Vorwürfe gegen Timothy Busfield (68) erhoben und ein Haftbefehl erlassen wurde, hat sich der Schauspieler und Regisseur offenbar gestellt. Dem 68-Jährigen wird vorgeworfen, sich erstmals vor mehreren Jahren an heute elfjährigen Zwillingen sexuell vergangen zu haben.
Busfield habe sich soeben den Strafverfolgungsbehörden in New Mexico gestellt, berichtet das US-Promi-Portal "TMZ", das auch ein Video von Busfield zeigt, welches demnach im Büro eines Anwalts aufgenommen wurde. Er habe sich laut eigener Angaben am Samstag ins Auto gesetzt und sei 2.000 Meilen nach Albuquerque gefahren. Er wolle sich "diesen Lügen" stellen, die "schrecklich" seien, sagt der Schauspieler.
"Das sind alles Lügen und ich habe diesen kleinen Jungen nichts getan, und ich werde mich dagegen wehren", erklärt er zudem. Er sei sicher, dass er freigesprochen wird, denn "das alles ist so falsch" und es handle sich um Lügen, wiederholt Busfield.
US-Marshals waren auf der Suche nach Timothy Busfield
Wie kürzlich bekannt wurde, war gegen Busfield, der unter anderem für eine Rolle in "The West Wing" bekannt ist, in Albuquerque ein Haftbefehl wegen zweier Fälle von sexuellem Kontakt mit Minderjährigen und Kindesmissbrauch ausgestellt worden. Wie etwa der "Hollywood Reporter" unter Berufung auf die Polizei berichtet hatte, soll es Ermittlungen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von zwei Jungen am Set von "The Cleaning Lady" geben.
Auf Nachfrage des Magazins "People" bestätigte ein Sprecher der Polizei später, dass Busfield bislang nicht lokalisiert oder festgenommen werden konnte. US-Marshals seien daher in die Suche involviert. Einer der Jungen gab demzufolge an, dass mehrfache Übergriffe bereits begannen, als er sieben Jahre alt war.
Das Branchenportal "Deadline" berichtete ebenfalls unter Berufung auf einen Polizeisprecher, dass der Schauspieler noch nicht gefunden wurde. Einer der Jungen habe erklärt, dass Busfield ihn mehrfach im Intimbereich angefasst habe. Sollte der 68-Jährige vor Gericht verurteilt werden, droht laut des Berichts eine Haftstrafe von mindestens drei Jahren, die allerdings auch deutlich länger ausfallen könnte.
US-Sender reagiert auf Anschuldigungen
Bevor sich Busfield offenbar gestellt hat, hatte das US-Fernseh-Network NBC auf die Anschuldigungen reagiert. Eine bestimmte Episode von "Law & Order: Special Victims Unit" soll nicht im TV ausgestrahlt werden. In der Folge wäre Busfield in einer Gastrolle zu sehen gewesen.
Die Folge mit dem Titel "Corrosive" hätte ursprünglich am 15. Januar im US-Fernsehen gezeigt werden sollen. Wie unter anderem ebenfalls der "Hollywood Reporter" berichtet, wird stattdessen die Episode "Fidelis Ad Mortem" gezeigt, die am 22. Januar laufen sollte. Es gibt bislang keine Informationen darüber, ob die Folge zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt wird.
SpotOnNews- Timothy Busfield
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