Sänger plant Neuanfang im Dschungelcamp
Gil Ofarim (43) zieht ins Dschungelcamp. Im Vorfeld der neuen Staffel sprach der Sänger mit RTL über die bevorstehenden Prüfungen, die körperlichen Herausforderungen und seine Erwartungen an die Show.
Er bezeichnet das Format als ein "hochspannendes psychologisches Experiment". Die Teilnahme versteht Ofarim, der in den vergangenen Jahren vor allem durch seine erfundenen Antisemitismus-Vorwürfe und das nachfolgende Gerichtsverfahren Schlagzeilen machte, als eine Art Neuanfang. "Ich habe in den Jahren, in denen ich nicht in der Öffentlichkeit war, für mich festgestellt, wer ich bin und was ich kann. Ich bin Künstler, ich bin Musiker und ich möchte wieder zurück auf die Bühne und vor Publikum spielen", sagt er.
Für Ofarim soll das Dschungelcamp ein Neuanfang sein
Auf die Frage, warum er sich für eine Teilnahme in der Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" entschieden hat, antwortet der Sänger augenzwinkernd: "Ich glaube wirklich, ich habe, bevor ich hier auf diese Erde kam, entweder besoffen das Formular ausgefüllt oder ich hatte meine Brille nicht dabei und habe alles angekreuzt bei der Frage, welche Erfahrungen wollen Sie in Ihrem Leben machen".
Etwas ernster führt er dann seine eigentlichen Beweggründe für die Teilnahme aus: "Im Ernst, aus mehreren Gründen: es ist eine Challenge, es ist auch ein Neuanfang und es ist auch vor allem sich dem Publikum so zu zeigen, wie ich bin."
Nach Negativ-Schlagzeilen will er jetzt das Narrativ verändern
Ofarim betont, dass er sich mit seiner Teilnahme auch etwas beweisen will. Zudem will er Taten für sich sprechen lassen und seinen Neuanfang aktiv selbst gestalten. Nach dem Skandal wurde viel über ihn geschrieben, jetzt wolle er "dem Publikum die Entscheidung geben, ob das was geschrieben wird wirklich so ist oder ob man sich nicht selbst eine Meinung bildet".
Er erzählt, dass er in den letzten Jahren an sich gearbeitet hat, aber stellt gleichzeitig klar: "Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen. Ich kann nichts ändern, ich kann nur aufstehen und weitermachen. Alles andere bringt nichts."
Sänger sieht den Dschungel als großes Abenteuer
Ofarim ist sich den Herausforderungen der Show bewusst. Er sagt zwar von sich, dass er keine Ängste oder Phobien hat, schließt aber nicht aus, dass ihn manche Dschungel-Prüfungen ekeln könnten. Wie er mit den Prüfungen umgehen will, weiß der Musiker noch nicht genau und stellt lapidar fest: "Also ich habe jetzt in meinem Leben bisher noch keine Känguru-Penisse gegessen oder irgendwelche Hoden. Ich lasse es auf mich zukommen. Augen zu und durch."
Er wolle alles geben und sagt: "Ein Abenteuer steht über allem - wer kann von sich behaupten, er hat zwei Wochen unter freiem Himmel geschlafen, in diesem Ambiente, mit den Tieren? Keiner weiß, was einen da erwartet."
Seine Strategie während seiner Zeit dort fasst er mit der "Fußballer-Antwort", wie er es nennt, folgendermaßen zusammen: "Von Spiel zu Spiel denken". Es geht ihm nicht um Sendezeit oder darum, Dschungelkönig zu werden, sondern um die "spannenden Momente".
SpotOnNews- Gil Ofarim
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