Beide melden sich nach Trennung zurück
Gut einen Monat nach dem Wirbel um ihre Trennung scheinen Daniel (52) und Patrice Aminati (30) wieder Kraft für die Öffentlichkeit zu haben. Während sie vor allem auf kritische Kommentare der vergangenen Zeit eingeht und dabei auch ihren Haarausfall zeigt, gibt er sich für das neue Jahr motiviert.
Zu Weihnachten hatte sich Patrice Aminati bereits kurz aus ihrer Social-Media-Pause gemeldet und Einblicke in die Feiertage im Kreis ihrer Eltern und weiterer Verwandter geteilt. Am Sonntag veröffentlichte sie in ihren Instagram-Storys nun ihre Gedanken zu einigen Nachrichten, die sie nach dem Bekanntwerden der Trennung Mitte Dezember erreicht hatten.
Das sagt sie zu Spekulationen über einen neuen Mann
Zunächst ging sie auf die Vermutung ein, sie werde bald einen neuen Mann an ihrer Seite zeigen. "Auch mein ehemaliger Partner hat mir diese Frage gestellt: Hast Du einen Neuen?", verriet die an Hautkrebs erkrankte Patrice Aminati. Ihre Antwort sei klar gewesen: "Meinst du meine behandelnde Ärztin, die ich fast täglich aufsuchen muss?" Es gebe in ihrem Leben im Moment "viele Baustellen". "Zwei davon sind mein Körper und meine Gesundheit." Die erforderten ihre ganze Kraft.
Auch auf Zweifel an ihrer Perücke ging Patrice Aminati ein und veröffentlichte mehrere Aufnahmen, die kahle Stellen an ihrem Hinterkopf zeigen. "Für alle, die Ähnliches durchmachen: Bitte seid nicht traurig und haltet durch. Haare können wieder wachsen. Das war eine der geringsten Nebenwirkungen." Weiter verriet sie, dass sie traurig über das Scheitern ihrer Ehe sei. "Was mit Hoffnung auf die 'Ewigkeit' begann, ist gescheitert. Ich habe so sehr geliebt, dass ich glaubte, die Liebe würde eine Brücke zwischen den Unterschieden schlagen können. Liebe vermag vieles, aber nicht alles." Außerdem erklärte sie ihren Rückzug in den vergangenen Wochen: "Posten braucht Zeit, Muße, Fleiß... und Asche auf mein Haupt, oft genieße ich den Moment, manchmal mache ich einfach gern gar nichts, manchmal geht es mir nicht gut." Das seien alles schlechte Voraussetzungen für ein gelungenes Posten.
Dann gab sie noch einen kleinen Einblick in ihr neues Leben nach der Trennung. "Jeden Tag fühle ich mich etwas mehr bei mir selbst angekommen. Die Kleine und ich haben uns in den letzten vier Wochen in unserer kleinen 'Mädchen-Wohnung' eingerichtet und ein Zuhause geschaffen." Sie genieße und feiere "Alltag und jede Form von Normalität".
Daniel Aminati will "das Schwere abschütteln"
Einen Tag später meldete sich auch ihr Noch-Ehemann Daniel Aminati wieder bei seinen Followern. Zunächst betonte er am Montagmorgen in seiner Instagram-Story: "Step by Step. Jeder kleine Schritt bringt uns vorwärts." Mit den Worten "back to business" gab er Einblicke in seinen Alltag und zeigte sich beim Training in einem "Fitnesszelt", auf dessen Laufband Einhorn-Stofftiere der gemeinsamen Tochter lagen.
Der Moderator bedankte sich bei seinen Fans "für die mitfühlenden Zeilen", machte aber zugleich klar, dass nun "Schluss mit Trübsal blasen" sei. Er wolle versuchen, "das Schwere abzuschütteln", dort weitermachen, wo er aufgehört habe, und weiterhin sein "Bestes geben". "Und es kann ja nur besser werden."
Schlagabtausch nach der Trennung
Daniel und Patrice Aminati waren seit Sommer 2019 liiert und seit April 2022 verheiratet. Im August 2022 kam ihre Tochter Charly (3) zur Welt. Nur wenige Monate später erhielt Patrice Aminati die Diagnose schwarzer Hautkrebs. Lange traten beide als geschlossene Einheit auf, ehe Mitte Dezember überraschend die Trennung öffentlich wurde.
Patrice Aminati machte deutlich, dass es bereits länger gekriselt habe - nicht allein wegen der Erkrankung. "Schon vorher sind wir als Paar oft am Alltag gescheitert." Sie hätten unterschiedliche Werte, Vorstellungen und Träume. Schließlich habe sie ihn am 23. September verlassen. Daniel Aminati schrieb zur Trennung: "Die ganzen kräftezehrenden Therapien, starken Medikationen, Gehirnbestrahlungen, die Todesängste, die haben bei meiner Frau Spuren hinterlassen. Es steht mir fern, sie zu verurteilen, weil sie jetzt einen anderen Weg gehen möchte."
Danach äußerten sie sich noch in einigen Interviews. So erzählte er, dass das Ehe-Aus für ihn völlig überraschend und "aus dem Nichts" gekommen sei. "Es gab keine konkrete Auseinandersetzung, es flog kein Porzellan", so Aminati gegenüber der "Bild am Sonntag". "Wir haben seit Jahren alles gemeinsam gemacht. Privat und auch vieles beruflich." Dieser Darstellung widersprach sie: "Das ist seine Idealvorstellung von einer Beziehung, die so, leider, nicht stattgefunden hat". Trotz jahrelanger professioneller Hilfe durch Mediatoren und Psychologen sei es ihnen nicht gelungen, eine gemeinsame Sprache, Tagesabläufe oder Traditionen zu finden. "Es kann ihn nicht überrascht haben."
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