Kürzlich wurde bekannt, dass Bruce Willis nicht mehr zu Hause lebt. Seine Ehefrau spricht über die Kritik, der sie seither ausgesetzt ist.

Emma Heming Willis hat sehr schwierige Jahre hinter sich. Ihr Ehemann, der ehemalige Hollywood-Actionstar Bruce Willis, ist an einer Form der Demenz erkrankt und das Model hat sich aufopferungsvoll mit der Familie um ihn gekümmert. Kürzlich teilte sie mit, dass der Ex-Schauspieler mittlerweile in einem anderen Zuhause lebt, in dem er von einem Pflegeteam rund um die Uhr betreut wird. Sie und die gemeinsamen Töchter Mabel und Evelyn würden ihn viel besuchen und zusammen mit ihm frühstücken und zu Abend essen. Nachdem Heming Willis dies im Gespräch mit Diane Sawyer beim US-Sender "ABC" öffentlich gemacht hatte, gab es jedoch offenbar viel Kritik.

Genau darauf geht die 47-Jährige, die seit 2009 mit Willis verheiratet ist, jetzt in einem Video auf Instagram ein. Sie wollte dem Special einige Tage Zeit geben, bevor sie auf die öffentliche Reaktion zu sprechen komme, erklärt Heming Willis. Das US-Network habe ihrer Meinung nach großartige Arbeit geleistet, um das Bewusstsein für frontotemporale Demenz (FTD) zu schärfen und die Arbeit von Menschen ins Rampenlicht zu rücken, die sich um Personen mit der Erkrankung kümmern und diese betreuen.

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Emma Heming Willis und "die beiden Lager"

Weiter erzählt sie, dass sie bereits gewusst habe, dass es nach dem Teilen ihrer persönlichen Lage "diese beiden Lager" geben würde: "Menschen mit einer Meinung gegen Menschen mit tatsächlicher Erfahrung." In den Kommentaren habe sie ein "perfektes Beispiel" dafür gesehen, wie schnell Leute mit einer Meinung Menschen, die andere pflegen, verurteilen. Viele müssten sich mit solch einem Urteil und solcher Kritik herumschlagen.

Darum geht es unter anderem auch in ihrem im September erscheinenden Buch "The Unexpected Journey: Finding Strength, Hope and Yourself on the Caregiving Path". Jenes soll im November unter dem Titel "Eine ganz besondere Reise" auf Deutsch erscheinen. "Nichts verändert eine Meinung so stark wie eine eigene Erfahrung", zitiert Heming Willis eine Therapeutin, die ihr dies einst gesagt habe. Und selbst wer solche Erfahrungen schon gemacht habe, kenne nicht die konkrete Situation in der betroffenen Familie.

Bruce Willis' Frau fühlt sich verurteilt

"Die Wahrheit ist, dass die Meinungen so laut [...] sind", erklärt das Model weiter. "Aber wenn [die Menschen] keine Erfahrung damit haben, haben sie kein Mitspracherecht und schon gar kein Stimmrecht." Allzu oft würden Personen, die andere pflegen, "schnell und unfair von denen verurteilt, die diesen Weg nicht gegangen sind und nicht an vorderster Front dabei waren", schreibt sie im dazugehörigen Kommentar.

Anfang 2023 hatte Willis' Familie öffentlich gemacht, dass bei ihm eine frontotemporale Demenz festgestellt worden war. Rund ein Jahr zuvor wurde bekannt gegeben, dass Bruce Willis aufgrund einer Aphasie, einer Sprachstörung, seine Karriere beendet.

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