Zur Sicherung des Volkswagen-Werks in Zwickau hat Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter eine chinesische Beteiligung vorgeschlagen. "China ist eine Chance für Zwickau", sagte der SPD-Politiker der "Bild". "Es ist besser, industrielle Kompetenz bei VW in Sachsen weiterzuentwickeln und die Produktion abzusichern, als auf verlorenem Posten zu kämpfen und Wertschöpfung zu verlieren."

Vorreiter der E-Mobilität

Im Zwickauer Werk mit rund 8.000 Mitarbeitern werden ausschließlich Elektroautos gebaut. Innerhalb des VW-Konzerns ist der Standort Vorreiter in der E-Mobilität. Im Zuge der konzernweiten Sparmaßnahmen wurden jedoch bereits etwa 1.200 Arbeitsplätze abgebaut. Statt wie bisher in drei Schichten wird nur noch in zwei Schichten gearbeitet. Bis 2030 gilt eine Standortgarantie.

Joint Venture könnte nicht ausgelastete Produktionslinien nutzen

Panter spricht sich laut Bericht für ein Gemeinschaftsunternehmen von Volkswagen und einem chinesischen Hersteller aus. Eine oder mehrere derzeit nicht ausgelastete Produktionslinien könnten zur Fertigung von Fahrzeugen genutzt werden. China sei in vielen Bereichen der Elektromobilität Innovationstreiber und Vorreiter, sagte Panter.

Gerüchte über eine Beteiligung eines chinesischen Herstellers an der Gläsernen Manufaktur in Dresden hatte VW Sachsen zuletzt entschieden zurückgewiesen.


Deutsche VW-Standorte im Überblick


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