BMW-Handel: Autohaus Freese integriert drei Cloppenburg-Filialen
Die BMW Freese-Gruppe aus Oldenburg baut ihr Standortnetz kräftig aus und übernimmt drei Betriebe der Cloppenburg-Gruppe in Delmenhorst, Syke und Verden. Damit stärkt das Familienunternehmen laut Mitteilung gezielt seine Präsenz im Raum Bremen. Zu finanziellen Details der Transaktion wurden keine Angaben gemacht.
Mit der Integration der drei neuen Autohäuser wolle man Strukturen und Qualitätsstandards zügig übertragen, erklärte die Freese-Gruppe am Donnerstag. Ziel sei es, die bestehenden Betriebe weiterzuentwickeln und das Serviceversprechen auch im Bremer Süden umzusetzen.
Autohaus Cloppenburg: "Konsolidierung abgeschlossen"
Für die Cloppenburg-Gruppe markiert der Verkauf den Abschluss einer strategischen Neuausrichtung. "Die Phase der Konsolidierung ist nun abgeschlossen und unser Blick geht direkt nach vorne", erklärte Vorstandschef Bart Gerris. Und weiter: "Wir konzentrieren uns künftig vollumfänglich auf die Regionen Bad Kreuznach, Duisburg und Franken, um diese Standorte durch den Aufbau neuer Marken sowie die Weiterentwicklung unseres bestehenden Portfolios strategisch zu stärken."
Die Freese-Gruppe zählt mit bislang vier Standorten zu den großen Handelspartnern des BMW-Konzerns im norddeutschen Weser-Ems-Gebiet. Neben Privat- und Flottenkunden bedient die Gruppe auch Behörden und bietet das komplette Produktportfolio der Marke – inklusive M-Fahrzeugen und Motorrädern. Hinzu kommt die Schwestermarke Mini sowie die Zweirad-Fabrikate Vespa, Aprilia und Piaggio.
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Das Autohaus Freese wird in dritter Generation von der Familie Kayser geführt. Die operative Verantwortung liegt bei Maximilian Kayser, während Sebastian Kayser die kaufmännischen Bereiche steuert. Ergänzt wird die Geschäftsführung durch Gudrun Kayser.
Freese-Gruppe: konsequent kundenzentriert
Das Unternehmen setzt seit Jahren auf eine konsequent kundenzentrierte Ausrichtung. Ein zentrales Element ist dabei ein digitales Feedbacksystem, über das Kunden Rückmeldungen direkt einspielen können. Diese Nähe zum Kunden habe maßgeblich zum internationalen Renommee beigetragen, hieß es. Die Gruppe wurde unter anderem als weltweit bester BMW-Händler im Bereich Kundenmanagement ausgezeichnet.
Auch kulturell verfolgt Freese einen eigenen Ansatz. Flache Hierarchien und eine bewusst familiäre Unternehmenskultur sollen die Identifikation der Beschäftigten stärken. "Das stärkt unser Gemeinschaftsgefühl. Jeder Mitarbeitende ist ein eigenverantwortliches Familienmitglied", erklärte Gudrun Kayser.
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